Kenn das Problem gut. Ich hab mich da auch schon lang mit beschäftigt, unter anderem im Zusammenhang mit dem Thema Bestandsgebäude und Dimensionierung (siehe Bestandsgebäude 1960er: Erst Kernsanierung oder direkt mit WP starten?).
Kurz gesagt: Gleiche kW-Zahl bedeutet überhaupt nicht gleiche Anlage. Der SCOP kann zwischen verschiedenen Herstellern erheblich abweichen, selbst bei gleicher Nennleistung. Eine Anlage mit SCOP 4,2 kostet dich übers Jahr deutlich weniger Strom als eine mit SCOP 3,6 – das schlägt sich halt im Kaufpreis nieder.
Dazu kommt der Installationsaufwand: Wie viel Rohrleitungsarbeit steckt drin? Wird ein Pufferspeicher verbaut, wenn ja welcher? Kommt ein Heizstab dazu, wie groß? Das sind alles Positionen die auf dem Papier "Wärmepumpe 10 kW" heißen aber komplett unterschiedlich ausgeführt sein können.
Mein Rat: Lass dir von allen dreien eine Aufschlüsselung nach Einzelpositionen geben. Gerätepreis, Speicher, Hydraulikkomponenten, Arbeitszeit, Inbetriebnahme – separat. Dann siehst du sofort wo der Unterschied wirklich liegt.