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8 Jahre Hybrid-Heizung im Altbau – meine Erfahrungen mit Umschaltpunkten

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Lisa M.
Beiträge: 12
(@lisa_95)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Oh, das ist ein super Thema! Ich bin noch ganz neu hier und lerne gerade viel. Eine Frage hätte ich: Gibt es für so eine Hybridanlage eigentlich noch Förderungen? Ich hab gelesen dass BAFA da manchmal schwierig ist wenn zwei Wärmeerzeuger drin sind. Ich weiß noch nicht genau wie das mit den Anforderungen zusammenpasst, wäre super wenn das jemand erklären könnte der das schon durchgemacht hat 😊


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Tobias-Brendel
Beiträge: 5
(@tobias-brendel)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Danke für den Beitrag, Heinz! Genau sowas habe ich gesucht. Ich stehe gerade am Anfang meiner Planung und weiß noch gar nicht, wo ich mit dem Bivalenzpunkt anfangen soll. Mein Installateur hat mir pauschal +2°C empfohlen, aber das klingt nach deiner Beschreibung tatsächlich sehr konservativ.

Eine Frage dazu: Hast du deinen Umschaltpunkt selbst berechnet oder das einem Fachmann überlassen? Ich habe neulich im Forum schon nach Abstandsregeln für die Außeneinheit gesucht (Abstandsregeln für Wärmepumpen-Außeneinheit: je nach Bundesland anders?), aber die Regelungsfrage ist nochmal eine ganz andere Baustelle. Mein Haus ist Bj. 1968, kaum gedämmt, Heizkörper überall – ich bin mir nicht sicher, ob eine WP alleine da überhaupt Sinn ergibt oder ob Hybrid nicht von Anfang an die realistischere Option ist.

Was mich außerdem interessiert: Hast du vor der Installation eine richtige Heizlastberechnung nach DIN machen lassen, oder bist du da eher pragmatisch rangegangen? Die Angebote die ich bekommen hab, schwanken da brutal in der Aussage.


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T.Weber94
Beiträge: 14
(@t-weber94)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Interessanter Erfahrungsbericht. Die -3°C als Bivalenzpunkt deckt sich ungefähr mit dem, was ich in der Literatur als wirtschaftlich optimal sehe, vorausgesetzt die WP ist vernünftig dimensioniert und die Vorlauftemperaturen bleiben im vertretbaren Bereich.

Zur Frage mit der dynamischen Strompreissteuerung: Ich hab mich damit im Kontext PV beschäftigt (PV zusätzlich zur WP nachrüsten – ab wann rechnet sich das wirklich?), aber rein auf Basis variabler Tarife – also ohne PV – habe ich das noch nicht praktisch umgesetzt. Theoretisch ist das Konzept sauber: Wenn Strom günstig ist, WP bevorzugen, wenn teuer, Gas zuschalten. Problem ist die Regelungstechnik. Die meisten Hybrid-Steuerungen bieten das nicht out-of-the-box, du brauchst entweder eine SG-Ready-fähige Anlage mit entsprechendem Energiemanager oder du bastelst dir was selbst. Bei Schichtdienst oder vollzeitiger Berufstätigkeit ist der Aufwand fürs Selbstbauen oft nicht zu unterschätzen.


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