Moin zusammen,
als pensionierter Elektrotechniker beschäftige ich mich gerade intensiv mit der Frage, ob eine Erdwärmepumpe für mein Einfamilienhaus (Baujahr 1975, ca. 180 m² beheizt) wirtschaftlich noch Sinn macht. Die Investitionskosten sind mir bewusst – Bohrung, Erschließung, neue Heizlastberechnung – dürften sich auf 35–45k€ belaufen.
Mein Anliegen: Ich möchte nicht nur auf Herstellerangaben und Förderprognosen vertrauen, sondern wissen, wie die realen JAZ-Werte aussehen, wenn die Strompreise weiter steigen. Lohnt sich das noch, oder sollte ich lieber eine Hybrid-Lösung mit Gas überlegen?
Zusätzlich interessiert mich, wie ich eine präzise Heizlastberechnung selbst durchführe – viele Installateure arbeiten da zu oberflächlich. Und: Kann ich die Sole-Anlage später problemlos mit Smart-Home-Systemen überwachen und optimieren?
Hat jemand aktuelle Erfahrungswerte aus 2024/2025, die über die Amortisationsdauer hinausweisen?
Ich hab die Kühlfunktion bei meiner Luft-WP im letzten Sommer getestet und dabei gelernt, dass Erdwärmepumpen damit ja noch besser dastehen – passive Kühlung mit konstant kühlerem Erdreich. Bei mir kostet das Kühlen über die FBH deutlich weniger Strom als aktive Klimaanlage. Wenn du die Anlage richtig dimensionierst und nicht oversized baust, profitierst du da im Sommer kräftig. Das heißt aber: deine Heizlast muss sitzen, sonst zahlst du am Ende trotzdem zu viel im Betrieb.