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Tandem-Verdichter: Wann macht das wirklich Sinn und wo sind die Grenzen?

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Thomas-Krger
Beiträge: 36
Themenstarter
(@thomas-krger)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
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Ich beschäftige mich gerade intensiver mit Tandem-Verdichter-Systemen und bin ehrlich gesagt etwas skeptisch gegenüber dem, was die Hersteller da versprechen. Grundprinzip ist mir klar: zwei Verdichter in einem Kältekreis, die je nach Lastanforderung einzeln oder gemeinsam betrieben werden. Aber was bedeutet das in der Praxis wirklich?

Ein paar konkrete Punkte, die mich interessieren:

Erstens die Effizienz bei Teillast – gerade im Sommer, wenn ich passiv oder aktiv kühle, läuft ja meist nur ein Verdichter. Wie sieht der COP dann realistisch aus, nicht der Herstellerprospekt-Wert bei A7/W35?

Zweitens die Warmwasserbereitung: Viele Systeme müssen für WW auf höhere Vorlauftemperaturen gehen. Schalten dann beide Verdichter gleichzeitig zu? Das klingt für mich nach erhöhtem Verschleiß an dem Verdichter, der sonst im Teillastbetrieb schläft.

Drittens die Kombination mit Fußbodenheizung: Der Teillastbetrieb mit nur einem Verdichter klingt gut für niedrige Vorlauftemperaturen, aber wie stabil ist das Regelverhalten wirklich, wenn der zweite Verdichter zugeschaltet wird? Gibt's da Druckschwankungen im Kältekreis, die die Effizienz kurzfristig killen?

Und generell: Tandem vs. Inverter-Einzelverdichter – wo liegt der Break-even in der Praxis? Ich habe das Gefühl, dass Tandem-Systeme oft als Wunderlösung verkauft werden, ohne die Nachteile transparent zu machen. Wäre dankbar für Erfahrungen aus der Praxis, nicht aus Datenblättern.


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