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Haftpflicht greift nicht bei selbstgebauter WP-Hydraulik - stimmt das?

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Technik_Marco_85
Beiträge: 5
Themenstarter
(@technik_marco_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche
[#36]

Hallo zusammen,

plane gerade für den Sommer ein größeres Wärmepumpen-Projekt und bin bei der Versicherungsfrage hängengeblieben. Mein Kumpel (Versicherungsmakler) meint, dass bei Eigeninstallation die private Haftpflicht bei Schäden an Nachbargebäuden nicht zahlt, wenn ich die Hydraulik selbst verlege.

Bei meinen bisherigen Projekten hatte ich bisher Glück und keine größeren Probleme, aber jetzt geht es um eine größere Luft-Wasser-WP mit komplexerer Verrohrung. Die Heizlastberechnung zeigt 12 kW bei -10°C Auslegungstemperatur, also schon eine ordentliche Anlage.

Konkret: Wenn ich den hydraulischen Anschluss zwischen Außeneinheit und Pufferspeicher selbst mache und dabei ein Leck entsteht, das zum Beispiel den Keller des Nachbarn flutet - zahlt dann wirklich keine Versicherung?

Habt ihr da Erfahrungen oder kennt jemand die Rechtslage? Bei den aktuellen Fachbetriebspreisen würde eine Eigenleistung bei der Hydraulik schon 3-4k€ sparen, aber nicht wenn ich im Schadensfall auf allem sitzenbleibe.

Wäre dankbar für eure Einschätzungen!

Gruß Marco


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1 Antwort
Bernd_81
Beiträge: 32
(@bernd_81)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hallo Marco,

nach meiner längeren Forum-Pause bin ich gerade dabei, mich in das Thema Wärmepumpen für meinen Neubau einzuarbeiten und bin über deinen Beitrag gestolpert.

Zur Versicherungsfrage kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen: Das ist tatsächlich ein heikles Thema. Mein Versicherungsberater hat mir damals bei meinem letzten Bauprojekt erklärt, dass die Haftpflicht bei "unsachgemäßen Arbeiten" durchaus Probleme machen kann. Gerade bei wasserführenden Leitungen sind die Versicherer sehr kritisch, wenn man als Laie Hand anlegt.

Du solltest unbedingt bei deiner Haftpflicht nachfragen - am besten schriftlich. Manche Versicherungen decken handwerkliche Arbeiten im Eigenheim ab, andere explizit nicht. Bei 3-4k€ Ersparnis verstehe ich die Überlegung, aber wenn dann 20k€ Wasserschaden entstehen...

Vielleicht wäre ein Kompromiss möglich? Die kritischen Verbindungen vom Fachmann machen lassen und den Rest in Eigenleistung? So hättest du zumindest für die Hauptleitungen eine Gewährleistung.

Gruß Bernd


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