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Schallleistungspegel verstehen: Was bedeuten die dB-Angaben?

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Sarah96
Beiträge: 40
(@sarah96)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich war bei meiner Planung auch erstmal total verwirrt von den ganzen Angaben, also du bist da nicht allein! Was mir wirklich geholfen hat: Die TA Lärm ist das Regelwerk das in Deutschland gilt und das legt je nach Gebietstyp (Wohngebiet, Mischgebiet usw.) maximale Schalldruckpegel an der nächsten schutzbedürftigen Nutzung fest. Tagsüber meist 55 dB(A), nachts 40 dB(A) im reinen Wohngebiet – wobei hier Tiefstwerte von 35 dB(A) gelten können wenn die Hintergrundbelastung niedrig ist.

Die Hersteller müssen seit einigen Jahren den Schallleistungspegel nach EN 12102 angeben, das ist wenigstens einheitlich. Aber ob das dann tatsächlich bei deinen Nachbarn ankommt hängt von so vielen Faktoren ab (Abstand, Reflexionen, Hindernisse), das kann man ohne konkrete Schallberechnung kaum sagen.

Für meinen Förderungsantrag musste ich übrigens auch Unterlagen zur Lärmemission einreichen, war mehr Aufwand als ich dachte.


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Hans B.
Beiträge: 11
(@h-breitmoser)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Was R.Brinkmann zum Tonzuschlag schreibt ist absolut richtig und wird tatsächlich häufig unterschätzt. Ich hab mich mit dem Thema Luft-Luft auseinandergesetzt (interessant dazu auch mein Thread zur Luft-Luft WP) und das Muster ist ähnlich: auf dem Datenblatt alles prima, in der Realität kommt's drauf an wie die Anlage verbaut ist und ob Resonanzen entstehen.

Noch ein Punkt zu deiner dritten Frage zum Kühlbetrieb im Sommer: im Kühlmodus läuft die WP oft auf höherer Verdichterfrequenz UND der Lüfter dreht stärker weil mehr Wärme abgeführt werden muss. Manche Hersteller geben dafür separate Schallwerte an – wenn das nicht im Datenblatt steht, würd ich explizit danach fragen bevor ich unterschreibe.


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