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Pufferspeicher lohnt sich wirklich? Messbare Effizienzunterschiede?

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Klaus H.
Beiträge: 13
Themenstarter
(@klaushermann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#68]

Hallo zusammen,

ich plane gerade meine Wärmepumpenanlage etwas umzubauen und stehe vor der Frage ob ein Pufferspeicher tatsächlich messbar etwas an der Effizienz ändert oder ob das eher eine Glaubensfrage ist.

Mein Hintergrund: Ich habe seit gut zwei Jahren eine Luft-Wasser-WP ohne Pufferspeicher, direkt hydraulisch eingebunden. Die Anlage taktet im Winter schon recht häufig, gerade bei den milden Übergangsphasen. Im Sommer jetzt läuft sie kaum – nur für Warmwasser – also ist das aktuell kein akutes Problem, aber ich möchte für den nächsten Winter besser vorbereitet sein.

Nun lese ich immer wieder, manche schwören auf 200-Liter-Puffer, andere sagen das bringt nichts oder sogar Nachteile durch höhere Vorlauftemperaturen. Ich frage mich: Hat jemand hier wirklich vorher/nachher Daten erhoben? Also konkret: JAZ oder Stromverbrauch pro kWh Wärme verglichen, vor und nach Pufferspeicher-Einbau?

Mir geht es nicht um Gefühl oder Theorie, sondern ob jemand handfeste Zahlen hat. Ich habe einen einfachen Wärmemengenzähler, könnte also selbst messen, aber ich frage mich ob ein Pufferspeicher bei Fußbodenheizung überhaupt sinnvoll ist oder ob das mehr für Radiatorenheizungen gilt.

Freue mich über echte Erfahrungen, gerne auch wenn jemand negative Ergebnisse hatte!

Danke, Klaus


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1 Antwort
WernerPV_1951
Beiträge: 21
(@wernerpv_1951)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich sehe das etwas differenzierter als Tobias oben.

Wir haben in unserem Haus aus den 60ern (Bestandsbau, ich hab da schon einiges durch – wer mag kann mal in den entsprechenden Thread schauen) nach dem ersten Winter einen 100-Liter-Puffer nachgerüstet, weil das Takten wirklich extrem war. Wir haben noch Heizkörper, keine Fußbodenheizung, das ist wichtig.

Meine Aufzeichnungen – ich führe ein handschriftliches Verbrauchsprotokoll seit der Installation – zeigen nach Puffer-Einbau rund 8 Prozent weniger Stromverbrauch bei vergleichbarer Außentemperatur-Periode. Aber ich betone: exakt vergleichbar sind zwei Winter nie. Es war ein strenger Januar 2024 gegen einen eher milden Januar 2025, ich habe also mit Gradtagzahlen grob korrigiert.

Bei Ihrer Fußbodenheizung würde ich dem Tobias aber recht geben – da ist die Ausgangslage wirklich anders. Die Trägheit der Fußbodenheizung ersetzt den Puffer weitgehend. Lassen Sie das bitte von einem Fachmann durchrechnen, bevor Sie investieren.


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