Kleine Grundstücksf...
 
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Kleine Grundstücksfläche - reichen 300qm für Erdkollektor oder doch Sonde?

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ErdwaermeNeu28
Beiträge: 25
Themenstarter
(@erdwaermeneu28)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#87]

Hallo zusammen,

wir planen für unser Einfamilienhaus (140qm, Baujahr 2018) eine Erdwärmepumpe. Das Problem: unser Grundstück ist nur 300qm groß und davon sind noch mal 120qm überbaut. Bleiben also nur 180qm freie Fläche.

Der erste Installateur meinte, das reicht locker für einen Erdkollektor. Ein zweiter sagte, bei so wenig Platz sollte man lieber Erdsonden bohren lassen, auch wenn's teurer ist. Jetzt bin ich total verwirrt.

Unser Heizbedarf liegt bei ca. 6kW. Der Boden ist lehmig, keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist für Erdkollektoren.

Was würdet ihr machen? Habt ihr Erfahrungen mit so kleinen Grundstücken? Die Bohrung kostet ja locker 5000-8000€ mehr, aber wenn der Kollektor nicht richtig funktioniert, ist das auch Geld zum Fenster rauswerfen.

Freue mich über eure Meinungen!

Gruß
ErdwaermeNeu28


5 Antworten
Stefan89
Beiträge: 27
(@stefan89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hmm, also grundsätzlich kann ich WPSkeptiker47 verstehen. Bei so wenig Platz ist es wirklich grenzwertig. Ich hab 2019 bei ähnlicher Situation (400qm Grundstück) den Kollektor gewählt und bin bisher zufrieden. Allerdings hab ich auch etwas mehr Platz.

Eine Alternative wäre vielleicht ein Grabenkollektor - der braucht weniger Fläche als der klassische Flächenkollektor. Oder du kombinierst beides: einen kleineren Kollektor plus eine Erdsonde. Manche Firmen bieten sowas an.

Bei der Sommerhitze dieses Jahr merke ich schon, dass sich mein Erdreich richtig gut regeneriert. Das ist schon ein Vorteil gegenüber Luft-WP.


Antwort
ThomasK
Beiträge: 24
(@thomask)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Die 180qm sind definitiv zu wenig für einen vernünftigen Erdkollektor bei 6kW Heizlast. Das wird nicht funktionieren, zumindest nicht langfristig.

Bei Erdsonden hast du konstante 10°C ab 10m Tiefe, das ist viel zuverlässiger. Ja, kostet mehr, aber dafür hast du Ruhe. Bei deinem Neubau von 2018 sollte die Heizlast auch gut berechenbar sein - da gibt's keine bösen Überraschungen wie bei Altbauten.

Mein Tipp: Lass dir von 2-3 Bohrfirmen Angebote machen. Die Preise schwanken stark je nach Region und Bodenverhältnissen.


Antwort
Stefan8915
Beiträge: 26
(@stefan8915)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Bei 300qm Grundstück würd ich definitiv Sonden nehmen. Kollektor braucht einfach zu viel Platz und du willst ja noch n bisschen Garten haben.

Klar ist teurer, aber dafür funktioniert's auch richtig. Bei meinem Kollegen hat der zu kleine Erdkollektor nach 2 Jahren schon Probleme gemacht.


Antwort
Marco91
Beiträge: 24
(@marco91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Also bei uns (Neubau KfW40, ähnliche Größe) haben wir auch lange überlegt. Kollektoren brauchen echt viel Platz und wenn du später noch mal im Garten buddeln willst, ist das problematisch.

Mit PV auf dem Dach + Erdsonden hast du eine super Kombi für hohe Eigenverbrauchsquote. Wie ich schon mal geschrieben hab, rechnet sich das richtig gut.

Erdsonden haben auch den Vorteil, dass du im Sommer passiv kühlen kannst - bei dem Wetter grad echt angenehm!


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