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Altbau 70er Jahre: Hybrid-WP bei Frost und 35°C JAZ-Erfahrungen?

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ThomasBreuer
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Themenstarter
(@thomasbreuer)
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Beigetreten: Vor 2 Stunden
[#100]

Hallo zusammen,

ich bin nach längerer Abstinenz wieder hier aktiv, weil ich endlich Ernst machen will mit der Umrüstung meines Altbaus (Baujahr 1974, Einfamilienhaus, ca. 160 qm Wohnfläche). Dämmung ist quasi nicht vorhanden, die alten Heizkörper laufen noch mit Vorlauftemperaturen um die 70-75°C. Ein kompletter Heizungsaustausch gegen eine reine Wärmepumpe wurde mir vom Installateur direkt ausgeredet – zu hohe Vorlauftemperaturen, zu schlechte Hülle.

Jetzt liegt die Hybrid-Wärmepumpe auf dem Tisch. Klingt erstmal vernünftig, aber mich beschäftigt die Frage: Wie verhält sich so ein Hybrid-System wirklich an den Extremen? Also konkret:

- Wenn es im Winter auf -10°C oder tiefer geht, übernimmt dann de facto der Gaskessel fast alles? Was bleibt dann noch von der JAZ übrig?
- Wie sieht das im Hochsommer aus, wenn die Außeneinheit bei 35-38°C läuft? Gibt es da Probleme mit Leistung oder Effizienz?

Ich frage gerade im Sommer, weil ich die Anlage idealerweise noch im Herbst eingebaut haben möchte und momentan Zeit habe, mich damit zu beschäftigen (mein geplanter Urlaub fällt dieses Jahr leider aus).

Hat jemand mit einem ähnlich schlecht gedämmten Haus konkrete JAZ-Werte aus dem Alltagsbetrieb? Und ehrlich gesagt: lohnt sich das Ganze bei meiner Ausgangssituation überhaupt, oder werfe ich damit nur Geld raus?

Danke schon mal,
Thomas


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