Hallo zusammen,
ich plane gerade die Installation einer Brauchwasserwärmepumpe mit Frischwasserstation und beschäftige mich intensiv mit den Stromverbräuchen im Detail. Bei meinen Berechnungen bin ich auf die Rohrdämmung der Warmwasserleitungen gestoßen – in meinen Simulationen macht das bei der JAZ einen merklichen Unterschied aus, besonders beim Leitungsverlust zwischen Speicher und den entfernteren Badezimmern.
Jetzt die Frage: Macht es wirtschaftlich Sinn, die Dämmung der Rohre selbst zu machen, oder sollte ich das lieber dem Fachbetrieb überlassen? Im Moment ist Sommer – würde das einen Unterschied machen für die Qualität der Arbeit oder das Endergebnis?
Ich bin handwerklich nicht unerfahren, aber bei Wärmepumpen will ich keine Fehler machen, die mir später in den JAZ-Berechnungen reinhauen. Wie habt ihr das gelöst? Gibt es bei der Rohrdämmung konkrete Qualitätsunterschiede zwischen DIY und Fachbetrieb, die sich auf den Stromverbrauch auswirken?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Dirk, bei der Rohrdämmung kommt es weniger auf den Sommer an als auf die korrekte Ausführung selbst. Wo es oft schiefgeht: unvollständige Dämmung an Umlenkstellen, fehlende Dampfsperre bei älteren Schaumstoffen, oder die Rohrdicke ist zu dünn für längere Strecken.
Wenn die Frischwasserstation gut geplant ist und die Leitungswege kurz, relativiert sich der Effekt wieder – aber jeder Meter zählt. Meine Einschätzung: DIY ist hier machbar und spart nicht nur Geld, sondern dir bleibt auch klar, wie deine Hydraulik aufgebaut ist. Der Haken: Wenn später was nicht stimmt, ist schwer zu unterscheiden, ob die Dämmung schuld ist oder die Steuerung. Schreib mir mal, wie lang deine Leitungsstrecken sind – da ergibt sich schnell, ob es überhaupt signifikant für deine JAZ wird.