Hallo zusammen,
neue Wärmepumpe ist seit zwei Wochen in Betrieb (Luft-Wasser), läuft bisher ganz gut. Der Installateur hat mir beim Abschlussgespräch empfohlen, einen hydraulischen Abgleich durchführen zu lassen – kostet aber knapp 1.200 Euro extra und ist nicht in der Inbetriebnahme enthalten gewesen.
Meine Frage: Ist das wirklich sinnvoll oder versucht da jemand, mir noch was zu verkaufen? Ich hab gelesen, dass das vor allem bei Altbauten wichtig sein soll. Bei mir ist FBH im ganzen Haus verlegt, alle Räume werden relativ gleichmäßig warm.
Zum anderen interessiert mich: Kann ich im Sommer eigentlich mit der Anlage kühlen? War das bei der Planung nicht so ein Thema, jetzt im August wünsch ich mir das manchmal. Gibt es da noch was nachträglich zu machen?
Freue mich auf Erfahrungen von euch!
Viele Grüße,
Tobias
Hallo Tobias,
zum hydraulischen Abgleich: Das ist kein Verschwendungsthema, aber die Notwendigkeit hängt vom Einzelfall ab. Bei FBH kann ein Abgleich sinnvoll sein, wenn einzelne Zonen dauerhaft wärmer oder kälter sind als andere – hast du das beobachtet? Wenn alles läuft wie gewünscht, würde ich erst mal beobachten, bevor ich 1.200 Euro ausgebe.
Zur Kühlung: Das ist eine wichtige Frage. Ob deine Anlage passiv oder aktiv kühlen kann, hängt von der Konfiguration ab, die der Installateur gemacht hat. Das solltest du unbedingt abklären – normalerweise wird das vorher geplant. Nachträgliche Umrüstung ist meist teuer. Schau in die Unterlagen deiner Wärmepumpe oder frag den Betrieb direkt, ob die Kühlfunktion freigegeben ist. Bei FBH geht's am besten über die Fußbodenheizung, ist angenehm und effizient.
Grüße