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Wasser-Wasser-WP im Reihenhaus: Grundwasser erkunden und Förderung planen

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Sarah K.
Beiträge: 26
Themenstarter
(@sarah9686)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#230]

Hallo zusammen, ich bin neu hier und arbeite gerade an meinem Reihenhaus an einer neuen Heizlösung. Mich reizt die Wasser-Wasser-Wärmepumpe, weil sie effizienter sein soll als Luft-Wasser – aber ich bin mir unsicher, ob das bei mir überhaupt machbar ist.

Mein Reihenhaus hat einen relativ kleinen Garten, und ich kenne die Grundwassersituation gar nicht. Wie finde ich heraus, ob Grundwasser in erreichbarer Tiefe vorhanden ist? Muss ich erst einen Brunnenbauer hinzuziehen oder gibt es da Behördenauskünfte?

Außerdem: Ich habe gehört, dass die Förderung jetzt anders läuft als noch vor einem Jahr. Was ist aktuell (August 2024) möglich? Lohnt sich der Aufwand für eine WW-WP finanziell überhaupt, oder sollte ich doch eher auf eine LW-WP ausweichen?

Und noch eine Frage zur Heizlastberechnung: Wie genau muss die sein, um die richtige Anlagengröße zu bestimmen? Kann ich die selbst grob überschlagen oder sollte ich da einen Fachmann ranlassen?

Danke für eure Hilfe – ich bin noch ganz am Anfang und möchte das alles richtig machen.


1 Antwort
T.Bergmann25
Beiträge: 0
(@t-bergmann25)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Sarah, gute Fragen! Bei der Wasser-Wasser-WP fängst du am besten mit einer Hydrogeologischen Erkundung an – das ist ein formaler Bericht, den du beim Landesamt für Umwelt (je nach Bundesland anders benannt) anfordern kannst. Kostet meist unter 100 €. Damit weißt du, ob und in welcher Tiefe Grundwasser vorhanden ist.

Zur Förderung 2024: Die BAFA zahlt aktuell bis 70 % für den Austausch einer alten Ölheizung gegen eine Wärmepumpe, wenn bestimmte Effizienzanforderungen erfüllt sind. WW-Pumpen haben bessere Förderquoten als LW-WP wegen der höheren JAZ. Der Haken: Du brauchst zwei Brunnen (Förderbrunnen und Sickerbrunnen), und die sind im Reihenhaus oft kompliziert wegen der Nachbarn.

Heizlastberechnung: Nach DIN EN 12831 gehört da ein Fachmann hin. Grobe Überschläge führen oft zu falscher Anlagengröße – zu klein = Heizprobleme im Winter, zu groß = schlechte Effizienz und höhere Investition. Ein Energieberater macht das für ca. 300–500 €, und du brauchst das Ergebnis ohnehin für den Förderantrag.

Mein Rat: Lass die Grundwassererkundung machen, hole dir ein unverbindliches Angebot von einem erfahrenen Installateur, und sprich parallel mit dem zuständigen Wasserwirtschaftsamt über die Genehmigungsfähigkeit. Im Reihenhaus kann die Nachbarsituation entscheidend sein.


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