Hallo zusammen,
ich plane für diesen Sommer ein größeres Projekt: Im Erdgeschoss meines 70er-Jahre-Altbaus möchte ich die Fußbodenheizung nachrüsten. Der Estrich wird ohnehin erneuert, das ist also der ideale Zeitpunkt. Meine Luft-Wasser-WP läuft seit über fünf Jahren stabil, und ich habe die Vorlauftemperaturen inzwischen gut im Griff – aktuell fahre ich mit 35°C Vorlauf und komme damit auf vernünftige JAZ-Werte. Mit der FBH würde ich perspektivisch noch weiter runter kommen, theoretisch auch in Richtung stille Kühlung im Sommer, was bei den Temperaturen der letzten Jahre zunehmend interessant wird.
Meine Frage richtet sich bewusst an die DIY-vs.-Profi-Diskussion hier im Forum: Was kann ich beim FBH-Einbau realistisch selbst übernehmen, und wo ist der Profi wirklich unumgänglich? Ich denke konkret an:
- Verlegemuster und Rohrabstände selbst planen (mit Heizlastsoftware)
- Rohre verlegen und Noppenmatten einbringen
- Anbindung an den bestehenden Heizkreisverteiler
- Hydraulischen Abgleich danach
Die KNX-seitige Einbindung der Raumthermostate kriege ich selbst hin, da bin ich sicher. Aber bei der Hydraulik und dem Drucktest bin ich unsicher, ob ich mir da wirklich was einbrocke, wenn ich pfusche. Versicherungstechnisch und auch wegen der WP-Garantie bin ich vorsichtig.
Hat jemand das in einem vergleichbaren Altbau durchgezogen? Würde mich über konkrete Erfahrungen freuen, nicht nur pauschale Empfehlungen.