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WW-Wärmepumpe verbraucht Winter doppelt so viel wie Heizung - normal?

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Marco_88
Beiträge: 32
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(@marco_88)
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Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#9]

Hallo zusammen,

ich hab mal eine Frage zu meiner Warmwasser-Wärmepumpe. Die läuft seit letztem Sommer und ich dachte eigentlich, dass die sparsam sein sollte. Aber wenn ich mir jetzt die Winterabrechnung anschaue, dann bin ich echt verwirrt.

Meine Luft-WW-Wärmepumpe (200L Speicher) hat im Winter fast doppelt so viel Strom verbraucht wie meine Raumheizung! Das kann doch nicht normal sein, oder? Ich dachte immer WP sind effizient.

Zur Info: Wir sind zu zweit, duschen täglich aber nicht übermäßig lang. Die Pumpe steht im unbeheizten Keller und saugt die Luft von dort an. Heizung ist übrigens Gas-Brennwert, falls das relevant ist.

Kann es sein, dass bei den kalten Temperaturen die WW-WP so schlecht arbeitet? Oder läuft da was falsch? Soll ich vielleicht mal einen Techniker rufen?

Danke für eure Hilfe!


3 Antworten
L.Weber60
Beiträge: 17
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(@l-weber60)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Kann Werner nur zustimmen. Hab' selbst jahrelang eine WW-WP im Keller gehabt - im Winter war das ein Stromfresser. Die Dinger sind halt nicht für kalte Umgebungsluft gemacht.

Schau mal nach, ob deine WP eine Abtauautomatik hat - die läuft im Winter häufiger und verbraucht zusätzlich Strom. Bei mir hat sich das erst gelohnt, als ich den Kellerraum etwas gedämmt hab. Seitdem bleibt es dort auch im Winter bei 8-10°C.


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L.Weber96
Beiträge: 19
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(@l-weber96)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Interessant, dass du das jetzt ansprichst - hatte bei meiner Hybrid-Anlage ähnliche Beobachtungen gemacht.

Der Punkt ist: Eine WW-WP arbeitet völlig anders als eine Heizungs-WP. Die muss immer auf 50-60°C heizen, egal wie kalt es draußen ist. Deine Gasheizung dagegen kann im Winter mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten und ist dann sehr effizient.

Mein Tipp: Schau dir mal die Betriebszeiten an. Läuft die WP nachts? Dann wird's besonders ineffizient, weil da die Kellertemperatur am niedrigsten ist. Vielleicht kannst du die Laufzeiten auf die wärmeren Tagesstunden programmieren.


Antwort
Werner69
Beiträge: 31
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(@werner69)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Das ist tatsächlich ein bekanntes Problem bei Luft-Warmwasser-Wärmepumpen im Winter. Wenn die Umgebungstemperatur unter etwa 5°C fällt, wird der COP dramatisch schlechter - teilweise auf 1,5 oder sogar darunter. Das bedeutet, die WP arbeitet kaum noch effizienter als ein normaler Heizstab.

Dazu kommt: Im Winter ist der Warmwasserverbrauch oft höher (längere, heißere Duschen) und die Kaltwassertemperatur niedriger. Deine WP muss also mehr Energie aufwenden, um das Wasser auf 50-60°C zu bringen.

Ein unbeheizter Keller im Winter kann schon mal auf 5°C oder weniger fallen. Dann läuft deine WP praktisch wie ein teurer Heizstab. Prüf mal die Temperaturen dort und schau in die Betriebsanleitung - viele Geräte haben ab bestimmten Temperaturen automatisch den E-Heizstab zugeschaltet.


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