Guten Tag zusammen,
ich befasse mich gerade intensiv mit der Optimierung der hydraulischen Auslegung für eine geplante Luft-Wärmepumpen-Installation im Neubau. Bei der Dimensionierung der Umwälzpumpe bin ich auf ein Problem gestoßen, das ich gerne präzise analysieren möchte.
Um die richtige Pumpenleistung (Druck und Fördervolumen) zu bestimmen, muss ich zunächst den Druckverlust im gesamten Heizkreis korrekt ermitteln. Dabei spielen die Rohrleitungen, die Heizkörper, das Mischventil und der Pufferspeicher eine Rolle.
Meine Fragen:
1. Welche Berechnungsmethode ist am zuverlässigsten: Faustformel (z.B. 100 Pa/m Rohrlänge) oder detaillierte Berechnung nach DIN-Norm?
2. Wie wird der Druckverlust bei verschiedenen Volumenströmen in der Praxis gemessen?
3. Kann man nachträglich durch hydraulische Optimierungen Druckverluste reduzieren, wenn die Anlage bereits in Betrieb ist?
Ich weiß, dass eine solide Heizlastberechnung die Grundlage bildet – aber die hydraulische Auslegung ist mindestens genauso wichtig für die Effizienz. Gerne tausche ich auch Berechnungsformeln aus.
Vielen Dank für fundierte Hinweise!