Hallo zusammen,
ich plane einen Neubau mit Luft-Wasser-Wärmepumpe und überall lese ich, dass Fußbodenheizung quasi die Standardlösung sein soll. In den Prospekten werden damit COP-Werte von 4,5+ und Vorlauftemperaturen um 35°C versprochen.
Aber: Ich habe Bekannte mit Neubauten und WP, die berichten von deutlich höheren Vorlauftemperaturen im Winter und entsprechend niedrigeren realen JAZ-Werten. Meine Frage ist konkret – nicht philosophisch:
1. Wie stark unterscheidet sich die echte Vorlauftemperatur in einer Fußbodenheizung im Winter von den 35°C aus den Datenblättern? Welche Hersteller-Angaben sind eher konservativ, welche optimistisch?
2. Lohnt sich die Mehrkosten für FBH (ca. 8–12k€ mehr im Neubau) wirklich, oder reichen gut dimensionierte Flächenheizkörper für ähnliche Effizienz?
3. Hat jemand Langzeiterfahrungen (2–3 Jahre), wie sich die realen Heizkosten zwischen FBH + WP und modernen Heizkörpern + WP unterscheiden?
Mich interessieren konkrete Zahlen, nicht Werbeversprechen. Danke!