Hallo zusammen,
ich bin gerade mitten in der Angebotsphase für eine Luft-Luft-Wärmepumpe im Neubau und habe jetzt drei Offerten auf dem Tisch. Die unterscheiden sich nicht nur beim Preis, sondern auch bei den Leistungen und wie detailliert alles aufgeschlüsselt ist.
Aus meiner Erfahrung mit meiner Sole/Wasser-Anlage weiß ich, dass es immer Positionen gibt, die flexibler sind als andere. Bei der Erdwärme war z.B. die Bohrtechnik oder die Verrohrung im Haus oft verhandelbar, aber nicht die Sonde selbst.
Bei der Luft-Luft ist mir das weniger klar. Ein Angebot ist deutlich teurer, aber dafür ist der Hydraulikplan dabei und die Elektroinstallation separat aufgelistet. Ein anderes ist günstiger, aber eher eine Pauschalofferte. Kann ich da seriös nachverhandeln oder ist das bei Luft-Luft einfach weniger spielraum als bei Erdwärme?
Welche Positionen sind aus eurer Erfahrung verhandelbar – und wo sollte ich nicht bohren? Gibt es da auch regionale Unterschiede im Sommer?
Marco, gute Frage. Ich hab mich lange nicht so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, aber genau hier bin ich auch gerade wieder aktiv geworden – meine alte Luft-Luft-WP läuft zwar, aber ich verstehe einfach nicht, was alles in den Angeboten steckt.
Meiner Meinung nach sind bei Luft-Luft folgende Dinge interessant zu verhandeln: Elektroinstallation und Kältemittelleitungen (abhängig von Entfernung), ggf. Isolierung der Rohre, und der Preis für Türdurchbrüche oder Wanddurchführungen. Die Wärmepumpe selbst wird's wohl kaum geben, aber Nebenkosten sind oft Spielraum.
Was ich aus meinen alten Threads gelernt habe: Solarthermie oder Hybrid-Systeme machen bei Luft-Luft oft weniger Sinn als man denkt. Der Fokus sollte auf sauberer Installation liegen. Hast du Förderung im Auge?