Bei der Innenaufstellung hast du den Vorteil, dass die Wärmepumpe vor Witterung geschützt ist und meist leisere Betriebsgeräusche nach außen. Allerdings benötigst du Luftkanäle für Ansaugung und Fortluft - das bedeutet zwei Wanddurchbrüche und entsprechende Kanalführung. Bei größeren Anlagen kann das schon mal 200-300mm Rohrdurchmesser bedeuten.
Außenaufstellung ist installationstechnisch oft einfacher, du brauchst aber einen frostsicheren Platz und ausreichend Abstand zu Nachbarn wegen der Geräusche. Effizienz ist bei modernen Geräten meist ähnlich, wobei Innengeräte etwas konstanter laufen, da sie nicht direkt Wind und Wetter ausgesetzt sind.
Wartung ist außen meist zugänglicher. Bei der Kostenfrage kommt's auf die örtlichen Gegebenheiten an - Wanddurchbrüche vs. Fundamentarbeiten außen.
Hm, ich würde eher zur Außenaufstellung tendieren. Haben bei uns einen kleinen Garten und trotzdem eine kompakte Außeneinheit gefunden, die gut reinpasst. Hatte ja schon mal wegen dem Platzproblem gefragt.
Vorteil Außenaufstellung: Mehr Platz im Keller, einfachere Installation (meist nur eine Kältemittelleitung), keine Luftkanäle nötig. Nachteil ist halt die Geräuschbelastung - aber mit ner ordentlichen Schallschutzwand ist das machbar.
September/Oktober ist übrigens ne gute Zeit für die Installation - nicht zu heiß für die Handwerker und du hast die WP rechtzeitig vor dem Winter fertig.
Würde definitiv außen aufstellen! Innen ist viel zu kompliziert mit den Luftkanälen und so. Hab das bei nem Bekannten gesehen - riesen Aufwand und am Ende wars trotzdem lauter als gedacht.
Außen stellst du die WP hin, Rohre rein und fertig. Wegen Nachbarn einfach ne Schallschutzwand bauen oder Hecke pflanzen.
Zum Thema Effizienz: Moderne WP kommen auch bei -20°C klar. Da macht innen vs außen kaum nen Unterschied.