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Luft-WP im Altbau: Welche Aufstellfehler sollte ich jetzt im Sommer vermeiden?

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Stefan_75
Beiträge: 41
Themenstarter
(@stefan_75)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#177]

Hallo zusammen,

nach 15 Jahren bin ich endlich wieder aktiv im Forum – freut mich, die Community wiederzusehen! Ich plane gerade den Umbau meines Altbaus (Baujahr ca. 1920) auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung. Das ist eine große Investition und ich möchte es von Anfang an richtig machen.

Jetzt im Juli, wenn die Hitze läuft, beschäftige ich mich gerade mit der optimalen Aufstellung der Außeneinheit. Mein Handwerker hat mir drei mögliche Standorte genannt: seitlich an der Hauswand (geschützter Hinterhof), auf einem separaten Fundament im Garten (ca. 4m von der Grundstücksgrenze), oder auf dem Kellerdach mit Vibrationsentkopplung.

Ich habe gelesen, dass man dabei viele Anfängerfehler machen kann – von falschen Abständen bis zu Reflexionsproblemen. Besonders besorgt mich die Lärmbelastung, weil wir Nachbarn relativ dicht neben uns haben. Welche häufigen Fehler sollte ich konkret vermeiden? Und gibt es Besonderheiten beim Altbau, die ich beachten muss?

Vor allem interessiert mich: Wo machen die meisten einen Fehler, den sie später bereuen?

Danke im Voraus!


2 Antworten
R.Kaufmann
Beiträge: 3
(@r-kaufmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Stefan_75, willkommen zurück im Forum! Der häufigste Fehler, den ich in meinen 8 Jahren Sole-Wasser-Betrieb beobachte, ist auch bei Luft-WP das gleiche: Man rechnet mit den Herstellerangaben und ignoriert die Vor-Ort-Situation. Bei dir konkret: Der Hinterhof mit Hauswand-Reflexion ist wahrscheinlich der schlechteste Standort – das verdoppelt oft den Schallpegel psychologisch, weil der Nachbar vom Direktschall PLUS Reflexion getroffen wird. Das separate Fundament im Garten ist meist besser, solange min. 3m zur Grenze eingehalten werden (regional unterschiedlich – prüf deine Lärmschutzverordnung!). Fürs Kellerdach brauchst du a) eine Statikprüfung und b) ebenfalls Entkopplung. Mein Rat: Bevor der Handwerker anfängt, lass einen Schallgutachter vorbeikommen – kostet ~300€, spart dir später 5000€ Ärger. Gerade bei Altbau mit Nachbarn!


Antwort
S.Hartmann
Beiträge: 8
(@s-hartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Stefan_75, als Ingenieur muss ich dich auf einen systematischen Fehler hinweisen: Die Herstellerangaben sind meist unter optimalen Messbedingungen (ebene Fläche, freie Schallausbreitung). Dein Altbau mit Gartenumzäunung, Hecken und angrenzenden Gebäuden erzeugt reale Bedingungen, die oft 3-5 dB höher liegen. Das klingt wenig, ist aber psychologisch eine Verdopplung. Zur Planung: 1) DIN EN 12831 heizlastmäßig dimensionieren (nicht übergroß kaufen, höhere Leistung = mehr Lärm), 2) Standort mittels Schallprognose rechnen lassen (nicht raten), 3) Vibrationsentkopplung nicht sparen. Mein Tipp: Bevor du dich auf einen Standort festlegst, skizzier mal die geplante Aufstellung und lade ein Bild hoch – dann können wir konkreter helfen.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn ich mir vorher mehrere Angebote von verschiedenen Handwerkern hole. Macht zwar etwas mehr Arbeit, aber die Preisunterschiede sind teilweise heftig. Lohnt sich auf jeden Fall, vorher ein bisschen zu vergleichen, bevor man sich festlegt. Angebot vergleichen für Wärmepumpen


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