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Förderantrag nach abgelehnt – wie argumentiere ich im Widerspruch?

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L.Weber39
Beiträge: 36
Themenstarter
(@l-weber39)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#136]

Hallo zusammen, ich bin gerade dabei, mein erstes Eigenheim zu planen und habe jetzt ein echtes Problem. Unser BAFA-Antrag für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe wurde abgelehnt – angeblich weil die Heizlastberechnung nicht den Anforderungen entspricht. Der Grund ist mir aber überhaupt nicht klar. Wir haben einen qualifizierten Energieberater beauftragt, und der hat alles nach den aktuellen Normen berechnet. Im Ablehnungsschreiben steht nur, dass die Heizlast "nicht schlüssig" sei und deshalb keine Förderung möglich ist.

Jetzt meine Frage: Lohnt sich ein Widerspruch überhaupt? Und wenn ja – was sollte ich da genau einreichen? Soll ich einen neuen Berater holen, der es "besser" macht, oder kann ich mit dem bestehenden Gutachten argumentieren? Ich bin echt überfordert und finde in den Förderrichtlinien nicht die genaue Begründung, warum die Berechnung abgelehnt wurde.

Wer hat hier schon Erfahrung mit einem erfolgreichen Widerspruch gemacht?


1 Antwort
UweGabriel
Beiträge: 28
(@uwegabriel)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Mach auf jeden Fall einen Widerspruch! Ich bin vor ein paar Jahren durch ein ähnliches Problem gegangen und habe die Erfahrung gemacht, dass die BAFA-Mitarbeiter manchmal etwas oberflächlich arbeiten. Das Wichtigste ist: Frag schriftlich bei der BAFA nach, welches konkrete Kriterium die Heizlastberechnung nicht erfüllt. "Nicht schlüssig" ist viel zu vage. Dein Energieberater sollte die Kritikpunkte schriftlich beantworten können – das ist sein Job.

Ein neuer Berater ist nicht automatisch die Lösung. Erst müssen Sie wissen, wo konkret das Problem liegt. Oft geht es um Zu- und Abluft, Dämmstandard oder fehlende technische Details. Ich würde auch schauen, ob es im Hydraulischen Abgleich einen ähnlichen Fall gibt.


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