Forum

Benachrichtigungen
Alles löschen

Hybrid nach 5 Jahren: Was kostet euch die WP beim Gas-Backup wirklich?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
1 Ansichten
Markus H.
Beiträge: 10
Themenstarter
(@markus_h89)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#134]

Hallo zusammen,

nach längerer Pause bin ich wieder aktiv hier im Forum, weil ich meinen Altbau von 1975 endlich umrüsten möchte. Beim Thema Hybrid-Lösung (Luft-Wasser + bestehender Gaskessel) stoße ich aber immer wieder auf die gleiche Frage, auf die ich keine ehrlichen Antworten finde:

Wie sieht es WIRKLICH mit den Betriebskosten aus, wenn man eine WP mit Gas-Backup fährt? Die Hersteller versprechen natürlich hohe JAZ-Werte, aber ich bin skeptisch, ob das im Alltag haltbar ist.

Meine konkreten Fragen:
- Bei welcher Außentemperatur schaltet eure WP ab und der Gaskessel übernimmt? Wie habt ihr das eingestellt?
- Wie viel Prozent des Jahres läuft bei euch die Gasheizung, wie viel die Wärmepumpe?
- Was hat sich beim Stromverbrauch und bei den Gaskosten nach den ersten 5 Jahren gegenüber der reinen Gasheizung getan – haben sich die Zahlen amortisiert oder war es eine teurere Lösung als gedacht?
- Habt ihr regelmäßig eure Betriebsdaten erfasst, und wenn ja, wie? Ich möchte das nicht nur geschätzt haben, sondern mit echten Zahlen arbeiten.

Mich interessiert, wo die Grauzone liegt und ab wann eine Hybrid-Lösung wirtschaftlich sinnvoll ist. Dankbar für Erfahrungsberichte!


1 Antwort
T.Breitmeyer
Beiträge: 7
(@t-breitmeyer)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Guter Punkt zur Warmwasserbereitung im Sommer, Markus – das ist bei Hybrid-Systemen oft die größte Kostensparbremse. Viele vergessen, dass die WP im Sommer das Warmwasser auch allein übernehmen sollte, nicht der Gaskessel.

Ich habe verschiedene Steuerungsstrategien getestet, und hier zeigt sich ein großer Unterschied: Eine intelligente Regelung, die gezielt zwischen WP und Gas wechselt statt zu takteln, kann die Betriebskosten um 15–20% senken. Das spart in fünf Jahren echtes Geld.

Zum Punkt Betriebsdaten: Du brauchst mindestens einen Smart-Meter für Strom und idealerweise auch für Gas. Mit Matter-Unterstützung (falls deine Hardware das kann) wird das Tracking sogar automatisiert. So hast du reale Zahlen statt Schätzungen – das ist die einzige Grundlage für eine seriöse Amortisationsrechnung.

Mein Tipp: Hol dir mindestens 3-4 Angebote von verschiedenen Installateuren ein, bevor du dich entscheidest. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, die Preise unterscheiden sich teilweise erheblich für die gleiche Anlage. Achte auch darauf, dass die Förderung schon im Angebot berücksichtigt ist. Angebot vergleichen für Wärmepumpen


Antwort
Teilen: