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Smart-Monitoring senkt Stromkosten – wie einkalkulieren bei Kreditplanung?

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SmartHeat_Tech
Beiträge: 51
Themenstarter
(@smartheat_tech)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#126]

Moin zusammen,

ich plane gerade die Finanzierung meiner neuen Luft-Wasser-WP und merke, dass die ganzen Kalkulationen, die mir der Installateur mitgegeben hat, ziemlich statisch sind. Das Standard-Szenario geht von durchschnittlichen Verbrauchswerten aus – berücksichtigt aber nicht, dass ich über Home Assistant und diverse Sensoren die Anlage deutlich optimieren kann.

Ich habe schon mit verschiedenen Monitoring-Setups experimentiert (MQTT-Integration, Modbus, teilweise auch proprietäre Hersteller-APIs) und sehe auf meinen aktuellen Systemen: Wenn man die Heizplanung wirklich intelligent macht, lassen sich 10–15% Stromersparnis rausholen. Mit dynamischen Stromtarifen wird es noch interessanter.

Meine Frage: Wie würdet ihr das beim Kreditantrag kommunizieren? Rechne ich mit der konservativen Variante und nehme die Ersparnis als Puffer mit, oder sollte ich dem Kreditgeber/der KfW explizit zeigen, dass mein realistischer Stromverbrauch durch Optimierung deutlich niedriger ausfällt?

Hat da jemand Erfahrung gemacht – vor allem, wie Banken/KfW auf solche "technischen Effizienzgewinne" reagieren?

Danke für Input!


4 Antworten
Markus2865
Beiträge: 0
(@markus2865)
New Member
Beigetreten: Vor 5 Tagen

Sehr interessante Überlegung! Ich bin gerade dabei, selbst mein Genehmigungsverfahren zu durchlaufen, und habe mich auch schon gefragt, was ich beim Finanzierungsantrag angeben soll.

Was ich verstanden habe: Die KfW nutzt für ihre Rentabilitätsprognosen standardisierte Verbrauchswerte – die sind eh schon ziemlich realistisch. Wenn du damit rechnen kannst, dass dein tatsächlicher Verbrauch durch Monitoring noch niedriger liegt, ist das für dich selbst ein großer Vorteil bei der Kreditrückzahlung. Das würde ich aber eher nicht ins Antragsformular schreiben, sondern einfach als privaten Sicherheitspuffer einplanen.

Die Bank will Sicherheit – und die gibt es über die Standard-Prognosen schon.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, mehrere Angebote parallel zu vergleichen. Nimm dir Zeit für die Kalkulationen und lass dich von den Fachleuten vor Ort beraten, nicht nur online. Bei mir hat sich das deutlich gelohnt, um die versteckten Kosten zu sehen. Angebot vergleichen für Wärmepumpen


Antwort
Klaus H.
Beiträge: 5
(@klaushartmann69)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo SmartHeat_Tech! Respekt vor der technischen Tiefe – das interessiert mich natürlich auch, weil ich ja selbst versuche, meine PV und die WP besser zu synchronisieren.

Zur deiner Frage: Ich würde sagen, die KfW prüft letztlich, ob dein Haus die Effizienzanforderungen erfüllt und ob die Anlage wirtschaftlich rentabel ist. Das tut sie auch ohne Home-Automation. Deine zusätzlichen Optimierungen sind dann quasi dein persönlicher Gewinn.

Eine Frage zwischendurch: Nutzt du für die Optimierung auch Daten zu deinen Außentemperaturen und dynamischen Stromtarifen? Bei mir macht gerade die Kombination aus beidem – richtig getaktet – den Unterschied. Vielleicht können wir da austauschen!


Antwort
Bernd H.
Beiträge: 15
(@bernd-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Guter Punkt, auch wenn ich ehrlich sagen muss: Nach so langer Pause bin ich bei den aktuellen Kreditmodellen und KfW-Regularien nicht mehr ganz up-to-date. Aber was ich noch vom alten Eisen weiß – Banken mögen klare, nachvollziehbare Zahlen. Deine Monitoring-Ersparnis klingt zwar logisch, lässt sich aber schwer vorher garantieren, denke ich.

Mach es lieber wie Rainer sagt: Standard-Verbrauch für die Kreditgenehmigung, Optimierung als dein eigener Bonus.


Antwort
Rainer_H_1971
Beiträge: 6
(@rainer_h_1971)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Kurz und knapp: Vergiss es, das der KfW zu verkaufen. Die wollen Nachweise, nicht Versprechungen.


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