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Wärmepumpe Bestandsanlage ohne Puffer - nachträglich sinnvoll?

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MarkusT84
Beiträge: 26
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(@markust84)
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Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#58]

Hallo zusammen,

hab seit 3 Jahren eine Panasonic LWP (9kW) im Altbau am Laufen, damals ohne Pufferspeicher installiert weil der Installateur meinte das sei bei modernen Geräten nicht mehr nötig. Jetzt wo der Sommer da ist und ich endlich Zeit hab für Projekte, frag ich mich ob ich das nachholen sollte.

Die WP läuft eigentlich ganz ordentlich, aber ich hab schon gemerkt dass sie im Winter öfter taktet als mir lieb ist. Besonders an den richtig kalten Tagen Ende Januar war das ziemlich nervig. Abtauzyklus alle 30-40 min und dann gleich wieder Start.

Jetzt überlege ich ob es sich lohnt noch einen Puffer nachzurüsten? Kosten wären ja nicht ohne - Speicher, neue Rohre, eventuell andere Pumpen. Der Heizungskeller ist zum Glück groß genug.

Was sind eure Erfahrungen? Kann man da wirklich noch was rausholen oder ist das rausgeschmissenes Geld bei einer bestehenden Anlage? Und falls ja, worauf muss ich beim nachträglichen Einbau achten?

Vorlauftemperatur läuft übrigens meist so um die 45-48°C, hab Heizkörper mit teilweise Fußbodenheizung kombiniert.

Danke für eure Hilfe!


3 Antworten
Stefan89
Beiträge: 27
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(@stefan89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Kann R.Hoffmann nur zustimmen! Hab letztes Jahr bei meiner 8kW LWP einen 300L Puffer nachgerüstet und bereue es keine Sekunde.

Vorher war das auch so ein ständiges An-Aus-Spiel, besonders nachts nervig. Seit dem Puffer läuft die WP viel ruhiger und länger am Stück. Die Stromrechnung ist auch merklich runter gegangen.

Kosten waren bei mir ca. 1800€ für Speicher plus 1200€ Installation (neue Pumpe war auch fällig). Hat sich nach knapp 2 Jahren amortisiert.

Tipp: Schau mal ob du Förderung bekommen kannst für Heizungsoptimierung, da ist manchmal noch was drin.


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R.Hoffmann
Beiträge: 27
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(@r-hoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Bei Ihrer Beschreibung würde ich definitiv zur Nachrüstung raten. Das häufige Takten, besonders im Abtaubetrieb, ist ein klares Indiz dafür, dass ein Pufferspeicher die Effizienz deutlich verbessern würde.

Die Panasonic-Geräte dieser Baureihe profitieren erheblich von einem Pufferspeicher, auch wenn die Hersteller das nicht immer so kommunizieren. Bei 9kW Leistung würde ich mindestens 200-300L empfehlen, eher Richtung 500L wenn der Platz vorhanden ist.

Die Investition rechnet sich in der Regel über die verbesserte Effizienz und weniger Verschleiß. Gerade bei Ihren Vorlauftemperaturen um 45-48°C und der Kombination aus Heizkörpern und Fußbodenheizung ist ein Puffer sehr sinnvoll - das System kann dann die unterschiedlichen Bedarfe besser ausgleichen.

Wichtig beim nachträglichen Einbau: Hydraulik muss komplett neu geplant werden, nicht einfach "zwischenhängen". Pumpenleistung prüfen und eventuell anpassen. Installation am besten in der warmen Jahreszeit - perfektes Timing also.


Antwort
ThomasK
Beiträge: 24
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(@thomask)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hmm, ich seh das etwas kritischer. Wenn die WP 3 Jahre läuft und du "eigentlich ganz zufrieden" bist, würd ich mir das nochmal überlegen.

Klar, Puffer können helfen, aber bei bestehenden Anlagen ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis oft nicht so toll. Du musst ja nicht nur den Speicher kaufen, sondern die ganze Hydraulik umbauen. Das wird schnell teuer.

Wenn du wirklich Probleme mit dem Takten hast, schau erstmal ob die Regelung richtig eingestellt ist. Manchmal hilft schon eine andere Heizkurve oder angepasste Hysterese.

Bei extremen Minusgraden takten die meisten WPs öfter, das ist normal.


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