Hallo zusammen,
ice plane gerade die Dimensionierung einer Luft-Wasser-WP für mein Projekt und teste derzeit verschiedene Online-Heizlastrechner. Dabei sind mir erhebliche Abweichungen aufgefallen – je nach Tool schwanken die Ergebnisse um bis zu 25%, was bei der späteren COP-Optimierung und der Speicherintegration kritisch wird.
Meine Frage: Wie verlässlich sind diese Online-Tools wirklich, und wo genau liegen die Schwachstellen? Nutzt ihr solche Rechner als erste Orientierung oder nur als Sanity-Check? Mich interessiert besonders, wie die Tools die Regelcharakteristik und den Verdichter-Teillastbetrieb berücksichtigen – oder eben nicht.
Hintergrund: Ich plane mit einer intelligenten Batteriespeicher-Integration zu arbeiten, um die Verdichter-Laufzeiten zu optimieren. Eine präzise Heizlastberechnung ist dafür essentiell. Für einen Bestandsbau (90er Jahre, teilweise gedämmt) habe ich bislang nur grobe Kennwerte – keine Detailpläne. Macht es Sinn, trotzdem mit einem Online-Tool zu starten, oder sollte ich direkt die DIN EN 12831 zu Fuß durchrechnen?
Auch interessiert: Berücksichtigen die Tools überhaupt modern berechnete Kältemittel-Eigenschaften (R32, R290), oder rechnen sie noch mit alten Referenzwerten?
Danke für eure Erfahrungen!