Hallo zusammen,
ich wohne in einem Reihenhaus von 1982 und plane für den nächsten Winter eine Wärmepumpe. Der Heizungsbauer meinte, dass die Vorlauftemperaturen zu hoch sind (läuft aktuell mit 65°C) und ich das über den Sommer schrittweise reduzieren sollte.
Nun ist es ja Juni und ich hab keine Ahnung wie ich das angehen soll. Die Heizung ist aus, aber im September/Oktober wird es ja wieder kalt. Soll ich jetzt schon mal testweise die Heizkurve verstellen oder warten bis es wieder kälter wird?
Mein Heizungsbauer sagte was von 55°C als Ziel, aber wie finde ich raus ob das reicht? Die Heizkörper sind noch die originalen von 1982, teilweise recht klein. Zwei Zimmer werden nicht richtig warm, auch jetzt schon.
Hat jemand Erfahrung damit? Wie seid ihr vorgegangen? Ich möchte nicht im Winter frieren, aber die WP soll ja auch effizient laufen. Gibt es einen systematischen Weg das anzugehen?
Danke für eure Hilfe!
Würd ich anders machen. Erst mal im Herbst bei den ersten kalten Tagen testen, nicht jetzt schon rumstellen. Du weißt ja gar nicht ob's funktioniert.
55°C ist sportlich bei den alten HKs von 1982 - könnte eng werden.
Hi StillHunter47,
kenne das Problem gut - bei mir war's ähnlich. Du kannst tatsächlich schon jetzt anfangen, auch wenn die Heizung aus ist. Stell einfach mal die Heizkurve auf 55°C runter und warte auf die ersten kühleren Tage Ende August.
Wichtig: Mach das schrittweise! Erst 60°C für ein paar Wochen, dann 55°C. Bei den zwei Räumen die nicht warm werden würde ich erstmal die Heizkörperventile checken - sind die richtig entlüftet? Manchmal hilft auch schon ein hydraulischer Abgleich.
Falls 55°C nicht reichen, kannst du immer noch auf 50°C runter. Bei meinem 80er Jahre Haus hat das geklappt, allerdings musste ich in einem Raum den Heizkörper vergrößern.