Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade mit einem Bestandsgebäude aus den 80ern, bei dem eine Luft-Wasser-WP installiert werden soll. Das Haus hat noch die alten Heizkörper und eine klassische Heizungsanlage. Bei der Bestandsaufnahme habe ich gemessen, dass die aktuelle Anlage mit etwa 75°C Vorlauftemperatur läuft – das ist für eine WP natürlich nicht optimal.
Meine Überlegung: Um die COP-Werte zu verbessern und langfristig Betriebskosten zu senken, müssen wir die Vorlauftemperatur auf maximal 50-55°C bringen. Aber wie macht man das sinnvoll im Bestand, ohne gleich alle Heizkörper zu tauschen?
Ich habe folgende Maßnahmen im Blick:
- Selektiver Tausch der kritischen Heizkörper (Wohnzimmer, Bad)
- Dämmung der obersten Geschossdecke, um Wärmebedarf zu senken
- Eventuell ein kleineres Pufferspeicher-System
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Gibt es Fehler, die ihr im Nachhinein bereut habt? Und wie habt ihr die Reihenfolge dieser Maßnahmen geplant – was sollte man zuerst angehen?