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Wasser-Wasser WP im Altbau – Grundwasser vorhanden, aber wie vorgehen?

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Florian B.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@florianbeck)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#108]

Hallo zusammen,

ich bin neu hier im Forum und stehe gerade vor einer Entscheidung, bei der ich echt Hilfe brauche. Wir haben ein älteres Haus – Baujahr irgendwo in den 60ern, also kein Neubau im klassischen Sinne – und überlegen, ob eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe für uns die richtige Wahl wäre. Hintergrund: Auf unserem Grundstück ist laut Auskunft des Bohrers von nebenan das Grundwasser relativ hoch angesetzt, also sollten die Voraussetzungen eigentlich passen.

Aber jetzt kommen die Fragen, wo ich echt nicht weiterkomme: Welche Hersteller sind bei Wasser-Wasser-WPs aktuell empfehlenswert? Ich lese überall verschiedene Namen – Viessmann, Vaillant, Bosch, aber auch kleinere wie alpha innotec oder Waterkotte – und weiß nicht, wie ich die Qualitätsunterschiede einschätzen soll. Sind die großen Marken automatisch besser oder lohnt sich ein genauerer Blick auf Spezialisten?

Dazu kommt: Unser Haus ist nicht sonderlich gut gedämmt. Wir haben zwar Fenster erneuert, aber die Außenwände sind noch original. Ich frage mich, ob das ein K.O.-Kriterium ist oder ob man das mit der richtigen Anlagenauslegung irgendwie hinbekommt.

Jetzt im Sommer wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt, das Projekt anzugehen, bevor der nächste Winter kommt. Falls jemand eigene Erfahrungen mit Wasser-Wasser-Anlagen in älteren Gebäuden hat – ich bin wirklich für jeden Hinweis dankbar!


1 Antwort
Bernd_81
Beiträge: 57
(@bernd_81)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Interessantes Thema, ich schaue mich gerade selbst intensiv nach Wärmepumpen um – allerdings für einen Neubau, also etwas andere Ausgangslage als bei dir.

Was ich aber in der Recherche mitgenommen habe: Die Hersteller-Frage ist meiner Meinung nach weniger entscheidend als die saubere Auslegung. Waterkotte und alpha innotec gelten bei Wasser-Wasser tatsächlich als Spezialisten und haben da mehr Erfahrung als die großen Allrounder. Aber ohne vernünftige Heizlastberechnung nach EN 12831 nützt auch die beste Maschine nichts.

Zum Thema Dämmung: Das ist kein automatisches K.O., erhöht aber die benötigte Heizlast deutlich. Wenn dann die Heizkörper zu klein dimensioniert sind für niedrigere Vorlauftemperaturen, wirds schwierig. Hast du schon eine Bestandsaufnahme der Heizkörper gemacht? Das wäre mein erster Schritt bevor man überhaupt über Hersteller nachdenkt.

Die Grundwasserfrage würde ich zusätzlich vom zuständigen Wasserrechtsamt klären lassen – die Genehmigung kann je nach Region unterschiedlich aufwändig sein.


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