Hallo zusammen, ich plane gerade die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und stehe vor einer Entscheidung beim Standort des Außengeräts. Mein Garten ist nicht riesig und ich habe grundsätzlich zwei Optionen: entweder an die Nordseite meines Hauses (da ist aber nur knapp 2,5 Meter Platz bis zur Nachbargrenze) oder auf der Westseite, wo ich mehr Abstand hätte, aber die Wärmepumpe dann direkter in Richtung Nachbars Wohnzimmer bläst.
Meine Frage: Wie wichtig ist der Abstand zur Nachbargrenze wirklich, und worauf muss ich beim Luftauslass achten? Der Nachbar hat sich bereits bemerkelt, dass er genau diese Wärmepumpe überlegt – ich will auf keinen Fall Probleme entstehen lassen. Außerdem interessiert mich, ob der Standort im Sommer anders relevant ist als im Winter (bin mir klar, dass die WP im Sommer weniger läuft, aber die Lärmbelastung wird ja hauptsächlich von der Luftförderung bestimmt).
Danke für Tipps!
Klaus, aus meiner Erfahrung mit der Sole-Wärmepumpe kann ich zum direkten Vergleich nicht so viel sagen, aber eines habe ich gelernt: die Standortwahl ist absolut entscheidend und lässt sich nachher schwer korrigieren. Bei Luft-Wärmepumpen ist das noch kritischer als bei Erdwärme, weil der Schallausstoß eben wirklich merkbar ist.
Die 2,5 Meter zur Nachbargrenze sind knapp. Je nach Bundesland und je nach Lärmpegel deiner Wärmepumpe (achte auf die dB-Angaben beim Gerät!) kannst du da Probleme bekommen. Mein Rat: Sprich jetzt schon mit dem Nachbarn, bevor es installiert ist – das kostet ein Gespräch, spart dir später möglicherweise eine teure Umsetzung oder sogar rechtliche Probleme. Die Westseite mit Luftauslass nach außen ist kritischer, als du denkst, auch wenn die WP im Sommer weniger lädt. Frag deinen Installateur, ob eine Lärmschutzvorrichtung möglich ist – das kann die Lösung sein.