Hallo zusammen, nach 8 Jahren bin ich wieder aktiv im Forum und plane gerade eine Komplettumstellung meiner alten Erdwärmeanlage auf ein modernes Sole-Wasser-System. Mein aktuelles Aggregat ist einfach zu ineffizient geworden und die Sole-Leitungen müssen ohnehin erneuert werden – das ist ein idealer Zeitpunkt.
Jetzt meine konkrete Frage: Ich habe gelesen, dass es bei den KfW-Förderungen für 2026 noch Änderungen geben soll. Macht es Sinn, den Förderantrag VOR der Bohrung zu stellen und dann mit dem genehmigten Plan in die Umsetzung zu gehen? Oder sollte ich erst die Bohrarbeiten abwickeln, alle Messungen vorliegen haben und DANN den Antrag einreichen?
Mein Installateur ist da uneinig mit sich selbst – erst sagt er "vorher", dann "hinterher". Ich möchte einfach nicht mein Geld verbrennen oder die Förderung zu verlieren, weil ich in der falschen Reihenfolge vorgehe. Hat hier jemand aktuelles Wissen zu den 2026er-Regeln? Welche Nachweise braucht die KfW wirklich von mir?
Und ich bin völlig überfordert von den Förderregeln… 🙁 Kann man da einfach anrufen und fragen, oder musst du das alles schriftlich einreichen? Sorry für die dumme Frage!
Bei meiner Luftwärmepumpe war das mit der KfW auch kompliziert, aber vom Prinzip: Der Energieberater stellt den Antrag, NICHT du. Der kennt die aktuellen 2026-Regeln und weiß, in welcher Phase Antrag-Stellung sinnvoll ist. Ohne Energieberater macht man als Privatperson einfach zu viele Fehler. Das ist meine klare Empfehlung.
Interessant – die Sole-WP mit passiver Kühlung im Sommer ist ja genau das, was mich auch reizt. Aber zur Förderung: Meine Überlegung wär, erst mit dem Energieberater klären, was genau die KfW im Juli/August 2026 fordert. Die Regeln ändern sich ja quasi jedes Jahr. Danach mit dem Installateur absprechen, ob die Bohrung zeitlich passt. Nicht umgekehrt.