Hallo zusammen,
nach 8 Jahren bin ich wieder aktiv im Forum, da ich mein Altbau-Haus von 1975 sanieren möchte. Geplant ist eine Hybridheizung mit Luft-Wasser-Wärmepumpe + bestehende Gasheizung.
Bei der Planung mit meinem Elektriker kam das Thema Niedertarifsteuerung auf. Er meint, ich sollte die WP per HT/NT-Schaltung steuern lassen – also die Pumpe nur nachts und in den günstigen Tarifzeiten laufen lassen. Das soll Stromkosten sparen.
Aber: Ist das 2026 wirklich noch zeitgemäß? Ich habe mitbekommen, dass sich die Stromtarife ja massiv geändert haben, und manche Anbieter fahren weg von diesem HT/NT-Modell. Gleichzeitig frage ich mich: Passt das überhaupt zu einer Hybrid-Lösung? Die Gasheizung kann ja tagsüber übernehmen, wenn die WP in Tarifsperren läuft.
Wie seht ihr das? Lohnt sich der zusätzliche Schaltschrank-Aufwand noch, oder sollte ich lieber auf freie Stromtarife setzen und die WP kontinuierlich fahren lassen?
Freue mich auf ehrliche Erfahrungen – besonders von anderen Altbau-Hybridanwendern.