Hallo zusammen,
ich plane meinen Neubau mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und möchte eine Hybrid-Lösung mit Gas-Brenner als Backup einbauen. Bei der Planung mit meinem Heizungstechniker bin ich jetzt auf eine Unklarheit gestoßen: Welcher Leitungsquerschnitt ist für die Stromversorgung der WP eigentlich vorgeschrieben, und gibt es da unterschiedliche Anforderungen, wenn noch eine Gas-Heizung parallel läuft?
Mein Angebot sieht 6er NYY-J vor für ca. 12 Meter Verlegeweg vom Zähler zur Außeneinheit. Der Elektriker meint, das reicht für eine 10kW-Anlage. Aber ich finde online widersprüchliche Angaben – manche sagen 10er, manche 6er. Gibt es da eine klare DIN oder VDE, auf die ich mich beziehen kann? Und spielt es eine Rolle, ob die WP im Hybrid-Betrieb läuft?
Zudem interessiert mich: Muss ich die Wartung (Kondensatablauf, Luftfilter) selbst regelmäßig übernehmen, oder ist das eher Sache des Fachmanns? Langfristig möchte ich die Betriebskosten im Griff haben.
Danke für eure Erfahrungen!
Hallo Thomas,
glückwunsch zum Neubau-Projekt! Bei meinem damaligen Umstieg von der Ölheizung habe ich ähnliche Fragen gehabt – damals gab's noch nicht so viele Online-Infos.
Zum Querschnitt: 6er sollte bei 12m und 10kW passen, wenn der Spannungsabfall unter 3% bleibt (DIN VDE 0100-520). Ob nun Gas im Backup läuft oder nicht, ändert am Stromkreis der WP selbst nichts – die braucht ja ihre eigene Absicherung und Leitung. Der Gaskessel hängt separat am Netz.
Was die Wartung angeht: Kondensatablauf und Filter kannst du selbst regelmäßig kontrollieren (monatlich), das spart Wartungsgeld. Aber die jährliche Inspektion durch den Fachmann ist wichtig für die Effizienz und den Garantieanspruch – würde ich nicht sparen.
Auf diesem Thread zur BEG-Förderung habe ich vorhin auch noch Tipps gegeben – schau mal rein, falls du Zuschüsse planst!
Viel Erfolg dabei!