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Netzbetreiber-Genehmigung für 400V Drehstrom – wie lange dauert das?

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Torsten82
Beiträge: 11
Themenstarter
(@torsten82)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#101]

Moin zusammen,

ich sitze gerade in der Planungsphase für meine neue Luft-Wasser-WP und stoße auf ein Problem, das mich wirklich wurmt. Das Haus stammt aus den 60ern, Einphasenstrom mit 230V, und natürlich braucht die WP Drehstrom mit 400V. Der Elektriker hat mir schon gesagt, dass er das technisch hinbekommt, aber der Netzbetreiber muss dem Anschluss erst zustimmen.

Meine Frage ist konkret: Wie lange hat das bei euch gedauert? Ich lese überall von 6-8 Wochen, aber auch von Horrorgeschichten mit 6 Monaten. Der Netzbetreiber hier ist der lokale Stadtwerke-Ableger, keine Ahnung wie die so drauf sind.

Zwei Dinge treiben mich besonders um:
1. Muss der Netzbetreiber überhaupt tätig werden wenn der Hausanschluss schon 3x25A hat, oder reicht dann die interne Aufrüstung mit dem Elektriker?
2. Falls der Anschluss tatsächlich verstärkt werden muss – wer zahlt das, ich oder die Stadtwerke?

Ich frage deshalb so genau, weil ich die WP eigentlich noch vor dem Herbst in Betrieb nehmen will. Dann würde ich nämlich endlich echte Vergleichsdaten zur JAZ kriegen statt nur die Herstellerversprechen. Erfahrungen aus der Community wären echt hilfreich, gerade weil die Antworten vom Elektriker bisher sehr vage waren.


1 Antwort
Bernd_81
Beiträge: 57
(@bernd_81)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich bin zwar auch noch in der Planungsphase (Neubau, also andere Ausgangslage ohne alten Einphasenstrom), aber das Thema Netzbetreiber-Genehmigung hat mich auch beschäftigt.

Was ich bei meiner Recherche mitgenommen habe: Wenn dein Hausanschluss schon 3x25A hat, also Drehstrom schon physisch anliegt, brauchst du in vielen Fällen tatsächlich keine neue Genehmigung vom Netzbetreiber für den Anschluss selbst. Dann ist es eher eine Anmeldung/Anzeige als eine Genehmigung. Das wäre natürlich deutlich schneller.

Der kritische Punkt ist die Leistung – wenn die WP plus restliche Hauslasten die vorhandene Absicherung überschreiten, wird's komplizierter.

Zu deiner Kostenfrage: Muss das Netz selbst verstärkt werden (also außerhalb deines Grundstücks), zahlt normalerweise der Netzbetreiber. Hausanschluss auf deinem Grundstück geht aber auf deine Kosten.

Aber ehrlich gesagt: Frag deinen Elektriker nochmal ganz konkret, ob der Anschluss bei dir wirklich schon dreiphasig ist. Das ändert alles.


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