Hi zusammen,
bin gerade völlig ratlos. Hatte im März meinen BEG-Antrag für eine Luft-Wasser-WP gestellt, alles schien in Ordnung. Jetzt im Juni kam die Ablehnung mit der Begründung "Wärmequelle entspricht nicht den geänderten Kriterien 2026".
Was ist denn da passiert? Ich dachte, Luft-Wasser ist Standard und wird gefördert? Der Energieberater meinte damals auch, dass das kein Problem sein sollte. Jetzt sitze ich hier mit bereits unterschriebenem Handwerkervertrag und verstehe die Welt nicht mehr.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Was genau haben die 2026 geändert bei den Wärmequellen? Bin echt verzweifelt, weil die WP sollte eigentlich noch vor dem Winter rein. Klimaanlage läuft auch schon auf Hochtouren bei den Temperaturen, da wäre eine reversible WP perfekt gewesen.
Kann man gegen sowas Widerspruch einlegen oder gibt's andere Fördertöpfe? Bin für jeden Tipp dankbar!
Ohje, das ist echt blöd gelaufen. Hab auch schon gehört, dass die 2026er BEG-Änderungen viele kalt erwischt haben.
Mal ne dumme Frage: Habt ihr schon mal geschaut, ob nicht doch noch andere Förderungen greifen? Manchmal geht ja auch KfW parallel oder die Stadtwerke haben eigene Töpfe. Bei uns gab's letztens sogar noch Geld vom Landkreis extra.
Das ist ärgerlich, aber leider nicht ungewöhnlich bei den ständigen Änderungen. Seit März 2026 sind tatsächlich die Kriterien für Luft-Wasser-WP verschärft worden - die müssen jetzt eine Mindest-JAZ von 4,0 auch bei -7°C erreichen, nicht nur im Labormittel.
Viele ältere Modelle schaffen das nicht mehr. Welches Gerät hattet ihr denn geplant? Bei Heizlastberechnungen hab ich schon öfter gesehen, dass die Dimensionierung nicht stimmt.
Widerspruch ist möglich, aber nur wenn die Ablehnung fehlerhaft war. Eher würde ich schauen, ob eine Sole-Wasser in Frage kommt - die haben andere Grenzwerte. Oder mal bei der Länderförderung schauen, manche Bundesländer haben eigene Programme aufgelegt.
Moment mal, das kann ich so nicht stehen lassen. Die JAZ-Verschärfung kam schon Ende 2025, nicht erst März 2026. Wenn dein Energieberater das nicht wusste, würde ich den mal zur Rede stellen.
Bei den aktuellen Außentemperaturen ist eine reversible WP natürlich verlockend, aber das sollte nicht der Hauptentscheidungsgrund sein. Jahreskosten sind wichtiger als der Kühleffekt im Sommer.
Welche Vorlauftemperaturen braucht denn euer System? Bei Altbauten über 45°C wird's schwierig mit der neuen BEG. Da solltet ihr vielleicht erst die Heizungsoptimierung angehen - Flächenheizkörper, Rohrisolierung, sowas. Dann klappt's auch mit der Förderung.