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Mietobjekt mit WP: Wie rechne ich das dem Vermieter vor?

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Werner-Hoffmann
Beiträge: 0
Themenstarter
(@werner-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#175]

Hallo zusammen,

ich bin gerade in einer interessanten Situation: Ein Bekannter von mir besitzt ein älteres Mehrfamilienhaus (4 Wohnungen, Baujahr 1985) und überlegt ernsthaft, die alte Gasheizung gegen eine Wärmepumpe zu tauschen. Die Heizanlage ist noch funktionsfähig, aber die Effizienz ist miserabel.

Jetzt die Kernfrage: Wie kann man einem Vermieter die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe plausibel machen, wenn die Investitionskosten extrem hoch sind und der Vermieter die Nebenkosten nicht vollständig auf die Mieter umlegen darf?

Ich kenne aus meinen 5 Jahren Hybrid-Wärmepumpen-Erfahrung die technischen Vorteile und die Amortisationsmodelle für Eigennutzer. Aber bei Mietobjekten scheint mir die Rechnung eine ganz andere zu sein: Man kann nicht einfach sagen "in 12 Jahren hat sich das bezahlt", wenn der Vermieter nur einen Teil der eingesparten Energiekosten weitergeben darf und die Renovierungsumlage begrenzt ist.

Wie würdet ihr das kalkulieren? Gibt es da Faustregel oder Orientierungspunkte für Vermieter, ab wann eine WP wirtschaftlich sinnvoll ist? Spielt die Lage (Nord- vs. Südeuropa) dabei eine Rolle?


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