Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, mein Reihenhaus aus den 70ern auf eine Wärmepumpe umzustellen und überlege jetzt, ob ich parallel auch eine PV-Anlage installieren soll. Der Gedanke ist natürlich verlockend – die WP mit Solarstrom betreiben und damit die Stromkosten senken.
Aber ich hab einige Fragen dazu:
1. Macht PV im Sommer überhaupt noch Sinn, wenn die Wärmepumpe dann eh kaum läuft? Oder sollte ich die Dimensionierung eher auf die Wintermonate abstimmen?
2. Wie groß muss die PV-Anlage mindestens sein, um einen spürbaren Anteil des WP-Stromverbrauchs zu decken – gibt's da Faustzahlen für Altbauten?
3. Brauche ich einen Stromspeicher oder ist die Kombination ohne Batterie schon wirtschaftlich sinnvoll?
4. Welche Wärmepumpen-Hersteller haben gute Schnittstellen für die Regelung zusammen mit PV? Oder ist das bei modernen Anlagen Standard?
Ich kenne die Förderung mit und ohne PV, aber mich interessieren mehr die praktischen Erfahrungen: Läuft das wirklich wie versprochen, oder gibt es Tücken, die man oft übersieht?
Danke für Tipps!
Aus meiner Erfahrung bei Neubauprojekten: Die Systemintegration ist der Knackpunkt, nicht die einzelnen Geräte. Deine WP muss über ihre Regelung angebunden sein – nicht über irgendwelche Cloud-Schnittschnellen, die Verzögerungen haben. Schau dir an, ob der Installateur die PV-Regelung direkt am WP-Regler integrieren kann oder ob das über Modbus läuft. Ein paar Sekunden Verzögerung kosten dir Eigenverbrauch. Bei Altbauten ist auch wichtig: Welche Netzanbindung hast du? 3x16A oder schon 3x32A? Das begrenzt die Einspeisung.