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Pufferspeicher für Einfamilienhaus 140qm - wann rechnet es sich wirklich?

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WolfgangH
Beiträge: 30
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(@wolfgangh)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#32]

Hallo zusammen,

ich plane für den Sommer noch den Einbau eines Pufferspeichers für unsere Luft-Wasser-WP (Viessmann Vitocal 200-S, 8kW). Das Haus hat 140qm Wohnfläche, Bj. 1995, gedämmte Außenwände aber noch alte Fenster.

Der Heizungsbauer meint, ein 300L Speicher würde die Effizienz verbessern, weil die WP dann seltener taktet. Kostet aber knapp 2.500€ inkl. Einbau. Meine PV-Anlage (12kWp) läuft seit letztem Jahr und im Winter hatte ich eine JAZ von 3,1.

Jetzt meine Frage: Bei welchen Voraussetzungen rechnet sich so ein Pufferspeicher wirklich? Ich hab gelesen, dass moderne Inverter-WP eigentlich gut modulieren und gar nicht so oft takten. Andererseits könnte ich mit PV-Überschuss den Speicher laden.

Die Anlage läuft seit 2 Jahren eigentlich problemlos, aber wenn ich schon mal investiere, soll es sich auch lohnen. Habt ihr Erfahrungen oder konkrete Zahlen dazu?

Danke schon mal!


3 Antworten
Heinz W.
Beiträge: 15
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(@h-weber34)
Active Member
Beigetreten: Vor 7 Tagen

Moin Wolfgang,

ich hab letztes Jahr bei der Selbstinstallation auch lange überlegt wegen Pufferspeicher. Am Ende hab ichs erstmal ohne gemacht und bereue es nicht.

Bei deiner PV-Anlage könnte es aber interessant werden für den PV-Überschuss im Sommer. Aber dann würd ich eher über nen kleineren Speicher nachdenken - so 200L reichen oft. Die 300L sind eher für größere Häuser oder wenn du wirklich oft kurz taktest.

Mess doch mal ein paar Tage die Taktzeiten und schau dir die Verbräuche an. Wenn die WP eh schon gut moduliert, verpufft der Effekt.


Antwort
R.Hofmann
Beiträge: 11
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(@r-hofmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Hallo Wolfgang,

da muss ich teilweise widersprechen. Ein Pufferspeicher kann durchaus sinnvoll sein, auch bei gut modulierenden WP. Nicht nur wegen dem Takten, sondern auch für die hydraulische Entkopplung und PV-Integration.

Ich hatte früher Probleme mit Überhitzung beim PV-Laden, das ist aber lösbar mit guter Regelung.

Bei 12kWp PV würde ich definitiv einen Speicher einplanen. Gerade jetzt im Sommer kannst du ordentlich Überschuss zwischenspeichern. Die 2.500€ amortisieren sich über PV-Eigenverbrauch plus Effizienzsteigerung in etwa 7-10 Jahren.

Allerdings: 300L sind schon recht groß für 140qm. 200-250L würden auch reichen und kosten weniger.


Antwort
MarkusH.
Beiträge: 13
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(@markush)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Hi Wolfgang,

bei deiner Konstellation würd ich ehrlich gesagt erstmal abwarten. Eine JAZ von 3,1 ist für dein Gebäudealter schon ganz ordentlich. Moderne Inverter-WP wie deine Viessmann takten wirklich nicht mehr so häufig wie die alten Ein-/Aus-Geräte.

Der Pufferspeicher bringt hauptsächlich dann was, wenn du:
1. Häufiges Takten hast (unter 10min Laufzeiten)
2. PV-Überschuss intelligent nutzen willst
3. Hydraulik nicht optimal abgeglichen ist

Bei meinem Altbau-Projekt haben wir auch erstmal ohne Puffer angefangen. Check mal deine WP-Statistik: Wie lange sind die durchschnittlichen Laufzeiten? Wenn über 15-20min, brauchst du wahrscheinlich keinen Puffer.

2.500€ sind viel Geld für eventuell 5-10% Effizienzgewinn.


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