Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, eine Sole-Wasser-Wärmepumpe für mein Einfamilienhaus zu planen und bin auf das Thema Nachtabsenkung gestoßen. Da ich als Ingenieur gerne auf Basis von thermodynamischen Prinzipien entscheide, möchte ich das mal durchdenken.
Viele Installateure empfehlen bei Sole-Wärmepumpen eine Nachtabsenkung der Vorlauftemperatur, um nachts Strom zu sparen. Meine Überlegung: Wenn ich nachts um beispielsweise 2°C senke, muss die Wärmepumpe morgens wieder hochfahren und das Haus von 18°C auf 21°C bringen. Das bedeutet doch eine höhere Spreizung und damit schlechtere COP-Werte morgens – möglicherweise höherer Gesamtenergieverbrauch?
Bei Sole-Wärmepumpen mit relativ konstanter Quellentemperatur (Erdboden) sollte doch die durchgehend stabile Betriebsweise theoretisch günstiger sein als das Auf- und Abfahren, oder täusche ich mich da?
Habt ihr praktische Erfahrungen damit gemacht? Oder gibt es technische Unterschiede zwischen Sole und Luft beim Thema Nachtabsenkung, die ich übersehe?
Danke für Input!