Grundsätzlich gute Idee PV und WP zu kombinieren, aber ich würde für ein Reihenhaus aus den 90ern auch mal überlegen ob du nicht erstmal die Dämmung optimierst bevor du viel Geld in ein komplexes System steckst. Ein gut gedämmtes Haus mit einer einfacheren Anlage schlägt oft ein schlecht gedämmtes mit teurer Steuerung.
Zur Hersteller-Frage: Ich bin eher skeptisch bei rein auf Eigenverbrauchsoptimierung ausgelegten Systemen. Was passiert wenn mal 3 Wochen schlechtes Wetter ist und die PV kaum liefert? Die WP muss trotzdem laufen. Ich setze persönlich lieber auf Zuverlässigkeit und Simplizität als auf maximale Eigenverbrauchsquote.
Als jemand der seine WP softwareseitig optimiert hab ich da vielleicht einen anderen Blick drauf. Die native Herstellerintegration ist meistens okay für den Anfang, aber irgendwann willst du mehr Kontrolle.
Konkret für dein Setup würde ich auf Folgendes achten: Hat die WP eine offene API oder zumindest Modbus/SG-Ready? Vaillant hat seit kurzem eine bessere API, Nibe hat myUplink das auch ganz ordentlich ist. Viessmann hat nach der ViCare-API-Abschaltungsgeschichte etwas Vertrauen verloren, zumindest in der Bastler-Community.
Für die reine Brauchwasserwärmepumpe mit PV-Kopplung würde ich mir die Stiebel Eltron WWK 222 anschauen – die hat SG-Ready, ist relativ einfach aufgebaut und es gibt community-seitig schon Integrationen für Home Assistant. Damit kannst du dann später noch nachrüsten wenn du magst. Ich hab zwar eher Erdwärme im Blick gehabt (siehe meine anderen Threads hier), aber das Prinzip ist ähnlich: Erstmal verstehen was die Anlage macht, dann optimieren.