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WW-Bereitung im Sanierungsprojekt: Integriert oder separate Brauchwasser-WP?

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Markus B.
Beiträge: 14
Themenstarter
(@markus-breitner)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#144]

Hallo zusammen,

ich bin aktuell in der Planungsphase für mein Sanierungsprojekt und beschäftige mich intensiv mit der Frage, wie ich die Warmwasserbereitung am effizientesten in die Wärmepumpen-Lösung integriere. Mein Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 liegt bereits vor, und die Ergebnisse helfen mir bei der Dimensionierung.

Meine Überlegung: Soll ich mich für eine Luft-Wasser-WP mit integrierter WW-Bereitung (z.B. Viessmann Vitocal oder Vaillant aroTherm) entscheiden, oder lohnt sich eine separate Brauchwasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer kleineren LW-WP nur für die Heizung?

Dabei interessieren mich konkret:
- Welche Jahresarbeitszahl (JAZ) erreicht ihr mit integrierten Systemen vs. Zweier-Lösung im realen Betrieb?
- Macht es Sinn, im Sommer die WW-Bereitung zu optimieren, oder sollte man da nicht zu sehr optimieren?
- Wie wichtig ist die Speichergröße wirklich für die Gesamteffizienz?

Ich möchte hier keine Fehlentscheidung treffen, deshalb freue ich mich auf eure Erfahrungen mit den verschiedenen Herstellern und Konfigurationen.


4 Antworten
R.Kaufmann
Beiträge: 3
(@r-kaufmann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Markus, ich spreche da aus 8 Jahren Praxiserfahrung mit meiner Sole-WP im Altbau: Die separate Brauchwasser-WP macht eigentlich nur dann Sinn, wenn dein Heizwärmebedarf und dein WW-Bedarf zeitlich völlig entkoppelt sind. Bei den meisten Sanierungsobjekten, die ich kenne, ist das nicht der Fall. Mit der integrierten Lösung profitierst du von einer besseren Gesamtkaskadenregelung und sparst dir eine zusätzliche Kompressor-Einheit. Zur JAZ: Bei mir fahre ich eine kombinierte JAZ (Heizen + WW) von etwa 3,6–3,8 im Jahr über alle Jahreszeiten – das ist solide. Die Speichergröße sollte so ausgelegt sein, dass der Kompressor nicht ständig kurzzykliert, aber auch nicht überdimensioniert ist. Welche Gebäudegröße hat denn dein Sanierungsobjekt?


Antwort
Stefan K.
Beiträge: 7
(@stefan-koch34)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Kurze Frage: Geht es dir in der Sanierung auch um die Stromkosten-Optimierung? Das ist für mich aktuell das Knackpunkt-Thema. Eine separate WW-WP könnte vielleicht Vorteile haben, wenn man die über Tarifblöcke (z.B. nachts günstiger) laden lässt?


Antwort
Tobias K.
Beiträge: 15
(@erdwaermepro42)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bei meinem Neubau-Projekt habe ich mich intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt und bin am Ende bei einer integrierten Lösung gelandet – vor allem wegen der BEG-Förderung. Die Förderstelle bevorzugt eindeutig die integrierten Systeme bei Wärmepumpen, und das macht auch technisch Sinn. Auf der JAZ-Seite sind die Unterschiede zwischen guten integrierten Systemen und separaten Brauchwasser-WPs eher marginal, wenn beide richtig dimensioniert sind. Mein Tipp: Lass dir von den Herstellern (Viessmann, Vaillant, Daikin) konkrete Simulationsergebnisse für dein Gebäude mit deiner Heizlast rechnen – dann siehst du schwarz auf weiß, wo die Unterschiede liegen.


Antwort
Florian B.
Beiträge: 14
(@florianbeck)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das ist genau meine Situation momentan! Ich plane gerade meinen Neubau und hab mich durch verschiedenste Hersteller-Datenblätter gewühlt. Was mir bei Vaillant bei der WW-Integration gefallen hat: die Kaskadenregelung arbeitet hier besonders smart. Aber bei Daikin habe ich auch gute Erfahrungsberichte gelesen. Hast du dich schon entschieden, welcher Hersteller es konkret sein soll?


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