Hallo zusammen,
ich bin gerade in der Planungsphase und beschäftige mich intensiv mit den Gesamtkosten einer WP-PV-Kombination. Jetzt stoße ich immer wieder auf die Frage: Frischwasserstation oder Pufferspeicher für die Warmwasserbereitung?
Die Frischwasserstation klingt auf den ersten Blick attraktiver – weniger Speicherverluste, kompaktere Lösung. Aber: Wenn ich die dann mit Strom aus der PV laden will, muss die WP bei Bedarf hochfahren. Das heißt häufigere Kurzzyklen, oder? Beim Pufferspeicher kann ich theoretisch besser "laden wenn viel Sonne da ist" – aber dann brauche ich wieder mehr Speichervolumen und entsprechende Wärmeverluste.
Meine zentrale Frage: Wie wirkt sich das auf die reale JAZ und die effektive Eigenverbrauchsquote aus? Gibt es da Studien oder Erfahrungswerte, die nicht nur die Hersteller-Prospekte berücksichtigen, sondern auch die Realität mit unstabilem Ertrag (Sommer = weniger Heizlast) abbilden?
Zusätzlich interessiert mich: Wie rechne ich das in meinen Förderantrag richtig ein? Förderstelle bewertet ja auch die "Effizienzklasse" des Systems – spielt die Wahl des Warmwasser-Systems da eine Rolle?
Danke für ehrliche Antworten!
Ralf