Wärmepumpe bei schl...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wärmepumpe bei schlechter Dämmung: Geht das überhaupt?

3 Beiträge
3 Benutzer
6 Reactions
23 Ansichten
Klaus H.
Beiträge: 13
Themenstarter
(@klaushermann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#157]

Hallo zusammen, nach fast zehn Jahren bin ich froh, das Forum wiedergefunden zu haben. Ich stehe gerade vor einer großen Entscheidung: Mein Haus stammt aus den 70ern, völlig unsaniert, einfach verglaste Fenster, kaum Dämmung in den Wänden. Meine alte Gasheizung verabschiedet sich langsam und ich denke über eine Wärmepumpe nach.

Jetzt meine Frage: Macht das überhaupt wirtschaftlich Sinn, eine WP in so einem schlecht gedämmten Haus einzubauen? Ich habe gelesen, dass Wärmepumpen bei hohen Heizlasten ineffizient werden. Bei mir dürfte die Heizlast entsprechend hoch sein, weil eben alles ungedämmt ist.

Sollte ich vorher dämmen, oder kann ich direkt mit einer WP starten? Und falls WP: Welche Größe macht Sinn bei schlechter Dämmung? Ich interessiere mich besonders dafür, wie ich die richtige Heizlast berechne und worauf ich bei der späteren Wartung achten sollte.

Freue mich über eure Erfahrungen mit Altbauten in ähnlicher Situation!


2 Antworten
Markus B.
Beiträge: 5
(@jaz_optimierer)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ehrlich gesagt: Ohne Sanierung wird deine JAZ im Keller sein, und ob sich das rechnet, ist fragwürdig. Wenn ich dein Haus richtig verstehe – 70er Jahre, ungedämmt – reden wir wahrscheinlich über 20+ kW Heizlast. Da wird jede WP zum Geld verbrennen, weil die Vorlauftemperaturen zu hoch werden müssen.

Meine Frage: Hast du gedacht, zeitgleich mit der WP auch zu sanieren? Fenster, Wärmedämmverbundsystem, Dach? Dann macht das Ganze Sinn. Ohne Sanierung würde ich eher hybrid fahren oder sogar noch 5-10 Jahre mit der Gasheizung weitermachen.


Antwort
Stefan89
Beiträge: 43
(@stefan89)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Mach vorher eine ordentliche Heizlastberechnung nach DIN 12831, sonst tapst du im Dunkeln.


Antwort
Teilen: