Hi Sarah! Ich steck selbst gerade in ner ähnlichen Situation, auch Wasser-Wasser-WP geplant. Zum Thema Heizlastberechnung hab ich im COP-Vergleich-Thread einiges gelernt – bei Altbau aus den 90ern mit Heizkörpern wirst du vermutlich auf Vorlauftemperaturen von 50-55°C kommen, was die JAZ dann natürlich drückt.
Die gute Nachricht bei Wasser-Wasser: Die JAZ ist so stabil hoch (oft 5-6), dass du auch mit höheren Vorlauftemperaturen noch sehr effizient bist im Vergleich zur Luft-Wasser-WP. Ich finde das Konzept super und bin gespannt was bei dir rauskommt!
Zur Förderung: Ich hab im Gebäudeenergieausweis-Thread was dazu gefunden – der muss tatsächlich vorliegen. Ob du eine Heizlastberechnung explizit einreichen musst weiß ich nicht genau, aber dein Energieberater kann das klären. Viel Erfolg!
Kurz zur Förderung: Die 70% die du irgendwo gelesen hast – vergiss das erstmal. Das sind Maximalwerte die nur unter sehr spezifischen Bedingungen (einkommensabhängiger Bonus + Effizienzbonus + Grundförderung) zusammenkommen. Realistisch sind für die meisten 30-50%. Nicht schlecht, aber bitte keine falschen Erwartungen aufbauen. Die Hersteller und manche Installateure jonglieren gerne mit diesen Spitzenwerten in der Werbung.
Und zur Heizlastberechnung: Ja, du brauchst eine vernünftige. Aber pass auf wen du beauftragst – hab schon von Fällen gehört wo Energieberater mit Software-Einstellungen jonglieren und je nach gewünschtem Ergebnis rauskommt was der Kunde hören will. Lass dir immer die Eingangsparameter erklären (U-Werte, Normaussentemperatur deines Standorts usw.). Hab dazu auch im Installationsfehler-Thread einiges geschrieben was für die Planungsphase relevant ist.