Hallo zusammen, nach zehn Jahren bin ich endlich wieder aktiv im Forum – freut mich! Ich stehe gerade vor der Umrüstung meines Hauses von 1972 auf Wärmepumpe und habe eine Frage, die mich beschäftigt.
Ich will definitiv auch eine PV-Anlage aufs Dach, aber ehrlich gesagt: Im Winter liefert die ja kaum was. Die Heizung läuft dann hauptsächlich auf Netzstrom. Mich interessiert, wie ich die Wärmepumpe in der dunklen Jahreszeit effizient betreibe, wenn die PV quasi nichts bringt. Gibt es da spezielle Einstellungen, Regelstrategien oder sollte ich was bei der Planung berücksichtigen?
Auch zur Wartung und zum richtigen Service würde ich gerne mehr erfahren – besonders für Altbauten wie meinen. Kann ich durch regelmäßige Wartung den Winterbetrieb optimieren?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Die Wartung im Betrieb ist wichtig, aber fang vor dem Winter an: Überprüfung der Dichtungen, Kältemittelstand, Drücke im System. Bei mir zeigt sich im November immer, wenn was nicht stimmt. Und für den Winter selbst: Nachtabsenkung hilft auch da, wenn mans richtig macht. Mit meiner aktuellen Einstellung spare ich da monatlich etwa 10-15% Strom.
Servus Klaus, freut mich, dass du wieder dabei bist! Also ehrlich gesagt: Im Winter ohne PV ist die WP einfach eine klassische Heizung. Da hilft nur gute Dämmung und intelligente Regelung. Ich würde dir raten, die Heizlast professionell berechnen zu lassen – das ist für Altbauten echt wichtig. So wissen deine Handwerker, was die WP leisten muss und können sie entsprechend dimensionieren.