Hallo zusammen, ich bin Thomas und bin nach längerer Zeit mal wieder hier im Forum. Ich habe seit Jahren eine Luft-Luft-Wärmepumpe im Haus (Split-Anlage, älter), aber jetzt überlege ich ernsthaft, ob ein Batteriespeicher dazu macht.
Meine Situation: Keine PV-Anlage, nur Netzstrom. Die WP läuft im Winter natürlich viel, im Sommer praktisch gar nicht. Mein Versorger hat diesen August wieder Spitzenlasttarife eingeführt und ich zahle für die kWh zwischen 17-21 Uhr deutlich mehr.
Jetzt die Frage: Macht es Sinn, einen kleineren Batteriespeicher (vielleicht 8-10 kWh) zu installieren, um die WP in den teuren Stunden abzufahren und stattdessen aus dem Speicher zu laden? Oder ist das ohne PV wirtschaftlich völlig unrealistisch?
Wie sind eure Erfahrungen? Und was muss ich rechtlich beachten, wenn ich das selbst installiere – brauche ich dafür einen Elektriker oder kann da auch ein Handwerker ran?
Thomas, interessante Gedanke, aber ehrlich gesagt sehe ich da ohne PV wenig Potenzial. Ein Speicher ohne Photovoltaik lädt sich ja nur nachts zu niedrigen Tarifen – bei deiner Luft-Luft-WP heißt das aber: Du schuldest dann in der Heizzeit die WP starten, um den Speicher zu laden, während du gleichzeitig noch heizen musst. Das kostet dir am Ende mehr, als wenn du die teuren Spitzenlast-kWh direkt verbrauchst.
Ich hab mich da auch schon durchgerechnet, als ich meine Luft-Wasser mit PV geplant habe – siehe meinen Thread zu Lastmanagement. Ohne erzeugten Strom (PV) ist ein Speicher einfach zu teuer für die Ersparnis.
Rechtslich: Das Ding muss immer von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb installiert werden – nicht verhandelbar. Das ist keine DIY-Sache.