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Winter-Effizienz jetzt schon planen: Welche Optimierungen zahlen sich aus?

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Markus B.
Beiträge: 9
Themenstarter
(@markus_1989)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#111]

Hallo zusammen,

ich plane bereits jetzt für die kommende Heizperiode, um meine Luft-Wasser-Wärmepumpe noch effizienter zu fahren. Bisher liegt meine JAZ bei etwa 3,8 – das ist okay, aber ich sehe noch Optimierungspotenzial.

Meine Überlegung: Sollte ich jetzt im Sommer bereits an der Heizkurve feilen, oder ist das erst im Oktober/November sinnvoll? Und wo lohnt sich der Aufwand wirklich – bei der Regelung, beim Stromtarif-Wechsel, oder eher bei der Hardware?

Ich habe gelesen, dass viele Besitzer ihre JAZ durch intelligente Schaltpunkte und Pufferung verbessern. Gibt es konkrete Maßnahmen, die im Altbau tatsächlich messbar etwas bringen?

Zusätzlich interessiert mich: Wie wichtig ist die Kombination mit PV im Winter wirklich? Lohnt sich eine zusätzliche Batterie, oder bin ich mit reinen Stromtarif-Optimierungen besser bedient?

Freue mich auf eure Erfahrungen und Messdaten – nicht die Herstellerversprechungen, sondern was wirklich im Betrieb funktioniert.


4 Antworten
HolgerAltbau_72
Beiträge: 44
(@holgeraltbau_72)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Markus, bei uns hat sich die Kombination WP + PV + Fußbodenheizung bewährt. Der Schlüssel im Winter ist wirklich die richtige Schaltlogik zwischen den Systemen – und die stellst du besser im Herbst ein, wenn die Übergangsmonate zeigen, wo deine WP arbeiten muss.

Für die JAZ-Verbesserung: Bei meinem sanierten 70er-Haus war der entscheidende Punkt die Vorlauftemperatur. Jedes Grad weniger spart richtig. Batterie brauchte ich erst ab 6 kWp PV, davor war Eigenverbrauch ohnehin zu gering. Deine Situation?


Antwort
Kritikus_78
Beiträge: 45
(@kritikus_78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Moment, Markus – 3,8 im Altbau ist ja nicht gerade pessimistisch. Hast du die JAZ selbst gerechnet oder vertraust du den Herstellerangaben? Ich sehe immer wieder, dass hier die Systemgrenze unterschiedlich gezogen wird.

Was mich interessiert: Wie alt ist dein Haus? Und sind deine Heizkörper oder FBH? Das macht beim realistischen Optimierungspotenzial einen Riesenunterschied. Mit klassischen Radiatoren wirst du schwer unter JAZ 3,5 hinaus kommen, ganz ehrlich.


Antwort
Heinz W.
Beiträge: 47
(@h-weber34)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Du sprichst da einen wichtigen Punkt an, Markus. Bei mir läuft die Hybrid-Heizung seit 8 Jahren, und ich kann dir sagen: Die Optimierungen im Winter selbst durchzuführen ist heikel. Besser stellst du die Kurve im Spätherbst ein, wenn du sehen kannst, wie die WP reagiert.

Zum Puffern: Bei Hybrid brauch ich das kaum, die Gas-Therm übernimmt die Spitzen. Aber bei reiner WP lohnt sich ein guter Pufferspeicher definitiv – die WP läuft dann länger am Stück, weniger Takten. Das merkt man auch beim Geräusch. PV im Winter? Eher symbolisch, echte Einsparung ab März wieder.


Antwort
Bernd H.
Beiträge: 15
(@bernd-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Markus, gute Frage! Ich bin ehrlich gesagt noch nicht so weit mit meiner alten WP, aber deine Überlegung mit der Heizkurve im Sommer abstimmen – das klingt interessant. Ich hab da zu viel Zeit verschwendet mit Trial & Error im Winter, wenn's kalt ist.

Wie machst du denn deine Messungen? Speicherst du die Daten irgendwie ab, oder schaust du nur auf die Jahreswerte?


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