Hallo zusammen,
ich plane derzeit die Sanierung unseres EFH (Baujahr 1985) und möchte auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung umsteigen. Bei der Heizlastberechnung bin ich auf ein Detail gestoßen, das mich unsicher macht: Die DIN EN 12098-14 spricht von Auslegungstemperaturen für FBH-Systeme, aber ich finde unterschiedliche Angaben, ob man hier mit 35/28°C oder 45/35°C rechnen soll.
Meine Befürchtung: Wenn ich die FBH zu niedrig auslege und dann im tiefsten Winter nicht auf 21°C Raumtemperatur komme, sitze ich mit einer unterdimensionierten Anlage fest. Andererseits kostet mich eine Überdimensionierung beim Rohrlegen und in den Rohrbündeln echtes Geld.
Wie geht ihr vor? Nutzt ihr bei der Planung den U-Wert des Estrichs, oder rechnet ihr mit Pauschalwerten? Und – ganz praktisch – habt ihr nach der Inbetriebnahme nachgeregelt, weil die reale Wärmeabgabe nicht mit der Planung übereinstimmte?
Freue mich auf eure Erfahrungen.