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Fußbodenheizung wird nicht warm genug im Winter 2026

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Thomas M.
Beiträge: 4
Themenstarter
(@thomas-merkle)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#242]

Hallo zusammen,

ich plane derzeit die Sanierung unseres EFH (Baujahr 1985) und möchte auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung umsteigen. Bei der Heizlastberechnung bin ich auf ein Detail gestoßen, das mich unsicher macht: Die DIN EN 12098-14 spricht von Auslegungstemperaturen für FBH-Systeme, aber ich finde unterschiedliche Angaben, ob man hier mit 35/28°C oder 45/35°C rechnen soll.

Meine Befürchtung: Wenn ich die FBH zu niedrig auslege und dann im tiefsten Winter nicht auf 21°C Raumtemperatur komme, sitze ich mit einer unterdimensionierten Anlage fest. Andererseits kostet mich eine Überdimensionierung beim Rohrlegen und in den Rohrbündeln echtes Geld.

Wie geht ihr vor? Nutzt ihr bei der Planung den U-Wert des Estrichs, oder rechnet ihr mit Pauschalwerten? Und – ganz praktisch – habt ihr nach der Inbetriebnahme nachgeregelt, weil die reale Wärmeabgabe nicht mit der Planung übereinstimmte?

Freue mich auf eure Erfahrungen.


1 Antwort
Tobias B.
Beiträge: 12
(@t-brinkmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Thomas,

da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Bei uns war es ähnlich – wir haben letztendlich mit 45/35°C kalkuliert, weil unser Installateur das so empfohlen hat und der Altbau doch einige thermische Schwachstellen hat. Rückblickend war das die richtige Entscheidung, auch wenn der Estrich teurer wurde.

Ein Hinweis: Schau dir mal an, ob dein Fachbetrieb einen hydraulischen Abgleich nach Tichelmann oder ähnlich plant – das hilft enorm bei der Feinabstimmung später. Und bei der Rohrdichte: lieber etwas dichter legen als zu dünn, die Effizienzbuße ist minimal, aber die Sicherheit beim Erreichen der Raumtemperaturen größer.

Nachregeln konnte man bei uns kaum noch viel – aber die initiale Berechnung war solide. Viel Erfolg bei der Planung!

Mein Tipp: Bei mehreren Angeboten unbedingt die Leistungszahlen und nicht nur den Preis vergleichen. Ich hab da gute Erfahrungen gemacht, wenn man sich Zeit für drei bis vier seriöse Angebote nimmt und auch die Installations- und Wartungskosten genau durchrechnet. Das spart oft böse Überraschungen später. Angebot vergleichen für Wärmepumpen


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