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Ab welcher Heizlast lohnt sich Hybrid wirklich – praktische Grenzwerte?

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Marcel_1998
Beiträge: 0
Themenstarter
(@marcel_1998)
New Member
Beigetreten: Vor 20 Stunden
[#229]

Hallo zusammen,

ich habe gerade meine Luft-Luft-Wärmepumpe installiert und beschäftige mich jetzt mit der Frage, ob eine hybride Ergänzung für mich sinnvoll wäre. Im Winter wird's bei uns durchaus kalt, aber ich möchte das Ganze smart steuern und nicht blind nach Bivalenzpunkt arbeiten.

Meine Situation: Einfamilienhaus, ca. 120 m², mittlerer Sanierungsstand, alte Radiatoren. Die Heizlast im tiefsten Winter liegt nach meiner groben Schätzung bei etwa 8–10 kW. Das klingt jetzt nicht riesig, aber reicht meine reine Luft-Luft-WP dann wirklich aus, oder verliere ich irgendwann so viel Effizienz, dass ein Gas-Backup wirtschaftlich Sinn macht?

Ich interessiere mich vor allem für die praktische Frage: Bei welcher Heizlast fahre ich mit Hybrid günstiger als mit einer gut dimensionierten reinen WP? Gibt es konkrete Schwellwerte, ab denen die Kombination rentabel wird? Und wie integriert man so etwas am besten ins Smart Home, damit die Umschaltung nicht ständig hin und her springt?

Freue mich auf eure Erfahrungen aus der Praxis!


1 Antwort
Martin47
Beiträge: 0
(@martin47)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hallo Marcel W.,

das ist eine gute Frage, bei der ich mich ehrlich gesagt auch noch einarbeite. Bei deinen 8-10 kW Heizlast würde ich sagen, dass eine reine Luft-Luft-WP grundsätzlich ausreichen sollte, wenn sie ordentlich dimensioniert ist. Das Problem ist eher die Effizienz bei extremer Kälte – da verlierst du natürlich Leistung.

Für mich persönlich war bei unserer Sanierung Hybrid reizvoll, weil die alte Gasheizung noch da war. Aber nachgerechnet: Bei deiner Heizlast lohnt sich ein zusätzliches Gas-Backup wahrscheinlich erst ab ca. 12-15 kW wirklich wirtschaftlich, sonst sind die Investitionskosten einfach zu hoch im Verhältnis zu den eingesparten Stromkosten.

Bei der smarten Steuerung würde ich dir raten, nicht zu viele Schaltpunkte zu setzen. Lieber eine feste Regel als ständiges Hin und Her – das verschleißt auch die Geräte. Meine Erfahrung: Setzen und dann Ruhe haben funktioniert bisher besser als Dauerjustage.

Vielleicht fragst du deinen Installateur mal konkret nach deinen Verbrauchswerten durch?

Grüße,
Martin


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