Hi zusammen,
mir fällt auf, dass meine Mitsubishi Ecodan bei den schwankenden Temperaturen im Juni irgendwie zu träge reagiert. Morgens ist es noch kühl (15-16°C), mittags dann schon wieder 25°C+. Die WP braucht ewig bis sie hochmoduliert und dann wieder runtermoduliert.
Konkret: Morgens läuft sie noch mit niedriger Leistung, obwohl die Vorlauftemperatur schon zu niedrig wird. Mittags dann das umgekehrte Problem - sie heizt noch auf Vollgas obwohl es draußen schon warm ist und die FBH gar nicht mehr viel braucht.
Gibt es Parameter für die Modulationsgeschwindigkeit? Also wie schnell die WP auf Außentemperatur-Änderungen reagiert? Im Handbuch steht nur was von "Auto-Modus" aber das scheint mir zu träge zu sein.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und weiß welche Einstellungen man da optimieren kann? Gerade jetzt im Sommer merkt man es extrem, weil die Temp-Sprünge so groß sind.
Bei Mitsubishi kannst du unter "Advanced Settings" die Reaktionszeit der Außentemperatur-Kompensation anpassen. Standard ist meist 30min, ich hab auf 15min reduziert. Außerdem gibt's den Parameter für die Modulationsrate - wie schnell sie hoch/runterregelt.
Schau mal nach "OTC Response Time" und "Modulation Speed". Letzteres steht oft auf "Standard" aber du kannst auf "Fast" umstellen. Hatte das gleiche Problem letztes Jahr und seit der Anpassung läuft's deutlich besser.
Allerdings Vorsicht: zu schnelle Reaktion kann auch zu häufigem Takten führen. Erstmal nur eine Einstellung ändern und paar Tage testen.
Hmm, ist das wirklich ein Problem der WP oder eher der trägen Fußbodenheizung? Die Rohre im Estrich brauchen halt ihre Zeit zum Aufheizen/Abkühlen.
Bei mir (Altbau, auch FBH) hab ich festgestellt dass schnellere Modulation sogar kontraproduktiv war. Die WP hat ständig hoch- und runtergeregelt aber die FBH konnte gar nicht so schnell folgen. Am Ende mehr Verbrauch als vorher.
Vielleicht wäre eine Raumtemperatur-geführte Regelung sinnvoller als rein außentemperatur-geführt? Dann reagiert das System auf die tatsächliche Raumtemperatur statt zu versuchen, die AT-Schwankungen vorherzusagen.