Hallo zusammen,
nach knapp zehn Jahren bin ich endlich bereit, mein Altbau-Projekt anzupacken. Ich habe eine alte Gastherme (ca. 20 Jahre), die noch läuft, aber nicht mehr die Jüngste ist. Jetzt überlege ich: Lohnt es sich 2026 noch, auf eine Gas-Wärmepumpen-Hybrid-Lösung zu setzen, oder sollte ich direkt auf eine reine Luft-Wasser-Wärmepumpe gehen?
Mein Haus ist ein Gründerzeitbau mit etwa 180 m², Heizkörper sind noch die alten Radiatoren. Die Heizlastberechnung habe ich noch nicht machen lassen, aber ich rechne mit ca. 25-30 kW Spitzenlast an sehr kalten Tagen.
Was mich unsicher macht: Die Förderung für Hybrid-Systeme ist ja eher mau geworden, und ich frage mich, ob die höheren Anschaffungskosten (zwei Systeme statt einem) sich überhaupt noch rechnen. Gleichzeitig habe ich Respekt vor reinen Wärmepumpen bei meinen alten Heizkörpern – muss ich die dann alle austauschen?
Wer hat realistische Zahlen? Welche Betriebskosten fahrt ihr wirklich? Und: Brauche ich für die Heizlastberechnung speziell einen Sachverständigen, oder kann man das auch selbst angehen?
Danke für eure Erfahrungen!
Gute Frage zur Wirtschaftlichkeit. Ich bin drei Jahre mit meiner Luft-Wasser-Wärmepumpe unterwegs und muss ehrlich sagen: Die Förderung ist 2026 weniger attraktiv als noch 2023. Für reine WP gibts immer noch bis zu 70% Zuschuss (BEG), für Hybrid deutlich weniger. Rechne lieber mit reiner WP durch – die Heizkörper können oft bleiben, wenn du die Vorlauftemperatur richtig dimensionierst. Legen Sie mir eure Heizlastberechnung vor, dann kann ich dir bei den Fördermöglichkeiten konkret helfen.