Hallo zusammen,
ich betreibe seit 2019 eine Luft-Wasser-WP mit Fußbodenheizung und PV-Anlage im sanierten 70er-Jahre-Haus und bin damit sehr zufrieden. Die Kombination läuft optimal ab – Eigenverbrauch maximiert, Heizkosten gesenkt.
Jetzt stellt sich mir aber eine grundsätzliche Frage für andere Interessierte: Macht es wirtschaftlich wirklich Sinn, auf eine Hybrid-WP zu setzen, wenn man ohnehin Strom hat (PV oder günstiger Nachtstrom)? Oder ist die reine Wärmepumpe langfristig einfach sparsamer?
Ich sehe immer wieder Angebote, wo Installateure Hybrid-Systeme als "das Beste aus beiden Welten" verkaufen – Gas im Winter, WP im Sommer. Aber in der Praxis: Wer von euch hat konkrete Verbrauchsdaten von beiden Systemen? JAZ-Werte im realen Betrieb? Lohnt sich Hybrid überhaupt noch, wenn die reinen WP-Modelle effizienter werden und die Gaspreise volatil bleiben?
Mich interessiert die ehrliche Rechnung ohne Marketingsprache. Danke für eure Erfahrungen!
Holger, genau die richtige Frage – und endlich fragt jemand nach echten Daten statt Hochglanzprospekten!
Ich bin da kritisch: Hybrid-WP wird oft als Allzwecklösung verkauft, aber wenn du die realen Jahresergebnisse vergleichst, siehst du schnell, dass die pure WP bei optimaler Auslegung meistens günstiger läuft. Der Hybrid kostet mehr (Anschaffung, Wartung beider Systeme), und der Gasanteil schrumpft ja ohnehin – besonders im Sommer, wie wir alle sehen.
Meine Frage: Kennt jemand hier unabhängige Messdaten von Hybrid vs. reiner WP im gleichen Gebäude? Nicht von Herstellern – von echten Nutzern mit Zählerdaten?